So betrunken, dass er nicht stehen konnte – Polizisten bespuckt und ins Gesicht getreten

5
585
Rettungswagen. (Archivbild RBU)
Facebookrss

Er musste gestützt werden, so betrunken war er. Schlagartig schlug seine Stimmung um – und er schlug zu.

Das war noch nicht alles.

Mit einem äußerst renitenten „Hilflosen“ bekamen es am Dienstag Rettungskräfte und Polizei in Iserlohn zu tun.

Kurz vor 18 Uhr rückten RTW und Polizei „Zur Friedenseiche“ aus, wo sich ein stark alkoholisierter Mann alles andere als friedlich verhielt. Die Rettungshelfer stützten den Mann, der allein nicht mehr stehen konnte.

Auch seine Stimmung schwankte extrem. Deshalb lehnten die Sanitätskräfte auch einen Transport ins Krankenhaus ab.

Zunächst erklärte sich der 23-jährige Iserlohner bereit, sich ins Gewahrsam der Polizei bringen zu lassen.

Doch wie befürchtet schlug seine Stimmung schlagartig um und er beleidigte die Polizeibeamten. Zur Sicherheit wollten die dem Randalierer Handfesseln anlegen. Dagegen wehrte sich der Betrunkene heftig und begann die Beamten zu bespucken. Er fiel rücklings auf die Rückbank des Streifenwagens und verpasste einem Polizisten einen Tritt ins Gesicht.

Erst mit Hilfe der RTW-Besatzung konnte der Iserlohner aus dem Streifenwagen gezogen und fixiert werden.

Die Beleidigungen setzten sich im Streifenwagen und bei einer ärztlichen Untersuchung auf der Iserlohner Wache fort. Die Nacht über konnte er seinen Rausch im Gewahrsam ausschlafen. Ein Polizeibeamter wurde leicht verletzt.

Jetzt läuft ein Strafverfahren wegen Widerstands, Körperverletzung und Beleidigung gegen den 23-Jährigen.

PM: Kreispolizei MK (nicht nachrecherchiert)

Facebookrss

5 KOMMENTARE

  1. Man liest immer wieder von Widerstand gegen Polizei.
    Hier: Jetzt läuft ein Strafverfahren wegen Widerstands, Körperverletzung und Beleidigung gegen den 23-Jährigen.
    Aber wie hoch die Strafe ist, erfährt man nicht. Kann der Rundblick so etwas erfahren? Vielleicht hätte das mal abschreckende Wirkung…