121 (!) Einträge: 31-Jähriger schwingt Wodkaflasche – 19-Jährige beißt Polizist in die Wade

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Dortmund Hauptbahnhof. (Archivbild RBU)
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Mit zwei auf Krawall gebürsteten Herrschaften bekam es Mittwochfrüh (13. 3.) die Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof zu tun. Ein bereits mit 121 Einträgen notierter Aggressor rastete wegen eines Hausverbots in einem Burgerrestaurant aus, eine 19-Jährige biss einen Polizeibeamten in die Wade.

Gegen 00:30 Uhr wurden Einsatzkräfte zu dem Schnellrestaurant gerufen und stellten einen „alten Bekannten“ fest.

Der 31-jähriger Dortmunder (ein Deutscher), der der Bundespolizei durch zahlreiche Einsätze (121 Einträge im System) bereits hinreichend bekannt ist, hatte das Lokal trotz Hausverbots betreten; und auf die Aufforderung, zu gehen, reagierte er mit einem Aggressionsausbruch und versuchte, dem Mitarbeiter eine Wodkaflasche gegen den Kopf  zu schlagen.

Zeugen rangen den Angreifer nieder, die Bundespolizei nahm den polizeibekannten Dortmunder in Gewahrsam und leitete ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

Gegen 06:00 Uhr folgte der nächste Einsatz, diesmal zu einem IC aus Köln, der am Gleis wartete. Darin saß eine 19-jährige Frau aus Mettmann, die kein Ticket vorweisen konnte.

Die Aufforderung der Polizisten, den Zug zu verlassen, befolgte die junge Frau zunächst – um sich auf dem Bahnsteig urplötzlich in eine spuckende, um sich schlagende Furie zu verwandeln.

Sie spuckte also einem 46-jährigen Bundespolizisten ins Gesicht, wurde daraufhin an den Armen ergriffen und sollte zur Wache gebracht werden.

„Auf dem Weg dorthin schrie die 19-Jährige lautstark herum, griff die Einsatzkräfte mit Schlägen an und begann erneut auf die Beamten zu spucken“, schildert BuPo-Sprecher Volker Stall den Ausbruch der jungen Frau. Die Krönung: „Bei ihrer anschließenden Fesselung biss sie einem Beamten in die Wade.“

Vier Bundespolizisten waren nötig, um die Frau zur Wache zu tragen.

Nachdem sie sich in der Gewahrsamszelle final noch selbst verletzte, musste sie mit einem Rettungswagen in eine Dortmunder Klinik eingeliefert werden. Von dort wurde sie später in die Psychiatrie überstellt.

Gegen die junge Deutsche aus Mettmann leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte ein.

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