Vergewaltigung einer 15-Jährigen war offenbar Beziehungstat

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Symbolbild Pixabay
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Sie sei im Dortmunder Kreuzviertel auf offener Straße vergewaltigt worden, sagte eine 15-Jährige am 18. Dezember 2018 bei der Polizei aus: Der Mann, der sie überfiel, sei ihr unbekannt gewesen.

Nach intensiven Ermittlungen stellt sich jetzt alles ein bisschen anders dar, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei Dortmund am heutigen Freitag (15.3.) in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.

So besteht nach jetzigem Stand zwar weiter der Verdacht, dass die 15-Jährige Opfer eines Sexualdelikts wurde:  „Allerdings handelte es sich dabei offenbar um eine Beziehungstat“, so die ermittelnden Behörden.

Das junge Mädchen hätte mittlerweile eingeräumt, den Tatverdächtigen (19) in Wirklichkeit gut zu kennen. Auch sei die Tat kein Überfall gewesen.

Die Fahndung nach einem vermeintlich unbekannten Täter hat sich somit erledigt. Entsprechend sind auch die Fahndungsplakate, die nach der Tat im Kreuzviertel aufgehängt und verteilt wurden, hinfällig.

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