Neue Kreissporthalle 100.000 Euro billiger als geplant: Jetzt noch eine Kletterwand?

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Haben die neue Kreissporthalle in Unna eingeweiht: (V.l.n.r.) Kerstin Heidler (Beigeordnete Stadt Unna), Anja Seeber (Kreis-Fachbereichsleiterin Schulen/Bildung), Torsten Göpfert (Schuldezernent), Landrat Michael Makiolla, Detlef Schroeder (Fachbereichsleiter Bauen), Corinna Stork, (Sachgebietsleiterin Hochbaumaßnahmen an Dienstgebäuden) und Werner Kolter (Bürgermeister Unna). Foto: Max Rolk
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Das gibt es heute tatsächlich auch noch: Ein öffentliches Gebäude wird nicht Unsummen teurer, sondern billiger als geplant. Vielleicht reicht es jetzt sogar noch für eine neue Kletterwand…?

Die neue Kreissporthalle an der Platanenallee in Unna ist fertig. Wo vorher noch ein Parkplatz war, steht jetzt ein Gebäude mit rund 1.600 Quadratmetern Fläche.

Landrat Makiolla, Unnas Bürgermeister Kolter, Architekten, Bauleitung und Verantwortliche des Fachbereichs Schulen und Bildung haben die Halle am Freitag, 22. März, offiziell eingeweiht.

Hier die Pressemitteilung der Kreisverwaltung Unna dazu.

„Mit der Kreissporthalle stellen wir unseren Berufskollegs ein modernes Gebäude für modernen Unterricht zur Verfügung“, sagt Landrat Michael Makiolla. „Besonders freut es mich, dass der Bau am Ende günstiger war, als zu Beginn kalkuliert. Unser Fachbereich hat zum Beispiel die Bauleitung selbst übernommen und konnte so circa 100.000 Euro sparen – jetzt können wir sogar überlegen, ob wir noch eine Kletterwand von dem eingesparten Geld installieren können.“

Zahlen, Daten, Fakten

Geplant und genehmigt hat der Kreistag den Einsatz von 4,1 Millionen Euro. Am Ende belaufen sich die Kosten nach der Fertigstellung auf unter 4 Millionen Euro.

Auch Zeit haben die Architekten eingespart – die Pläne der Halle sind denen der neu gebauten Halle am Berufskolleg in Werne ähnlich. „Man könnte die Hallen auch ‚Zwillinge‘ nennen –  dadurch konnten wir die Pläne schneller umsetzen und auch Fördermittel aus dem Programm des Landes ‚Gute Schule 2020‘ konnten schnell beantragt werden“, sagt Detlef Schroeder, Fachbereichsleiter Bauen.

Aktueller Stand der Technik

Gespart haben die Architekten aber trotzdem nicht am falschen Ende: Das Gebäude ist auf aktuellem Stand der Technik. Es gibt eine moderne Lüftungsanlage, Deckenstrahlheizung, ein Anschluss an das Fernwärmenetz und barrierefreie Toiletten und Umkleidebereiche – mit Fußbodenheizung.

Das Gebäude ist rund 46 mal 34 Meter groß und 9,40 Meter hoch. Bei Bedarf kann die Halle auch durch eine Trennwand in zwei kleinere Hallen unterteilt werden.

Ein neuer Weg führt entlang der profilierten Klinkerfassade zum Eingang. Foto: Max Rolke – Kreis Unna

Auch optisch ist das Gebäude an der Platanenallee ansprechend: Aus der Fassade ragen einige Steine heraus – eine sogenannte profilierte Klinkerfassade.

Im oberen Teil befindet sich die transluzente Profilglasfassade, die viel natürliches Licht in die Halle lässt. Außerdem gibt es Grün auf den Dachflächen und ein modernes Umfeld mit Grünstreifen und einem Volley- und Basketballfeld.

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