Lebensgefährliche Flucht quer über die Autobahn

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Logo der Polizei des Märkischen Kreises (RBU-Archiv)
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Lebensgefährliche Flucht am hellen Tag quer über die stark befahrene A45. Der so Hals über Kopf Geflüchtete ist gerade mal 16.

Passiert war Folgendes: In einer Wohnsiedlung in Lüdenscheid schlugen am Donnerstag (28.3.) Einbrecher zu. Die unbekannten Täter hatten zwischen 8 und 15 Uhr  die Terrassentür eines Hauses geknackt und u.a. Schmuck mitgehen lassen.

Während Polizeibeamte vor Ort den Sachverhalt aufnehmen, meldet sich ein Zeuge, der gerade drei verdächtige Personen um die Häuser hat schleichen sehen.

Die Beamten schauen nach – und entdecken ein junges Trio, das beim Anblick der Polizisten sofort die Flucht ergreift.

Die Polizisten sofort hinterher. Nach einem längeren „Wettrennen“ holen die Beamten zwei der jungen Männer in einem Waldgebiet ein und stellen sie: Der eine ist 17, aus Lüdenscheid, der andere ein 18-Jähriger aus Neuenrade.

Der Dritte rennt weiter – und flüchtet quer über die Autobahn, die  stark frequentierte A 45.

„Es kam zu mehreren gefährlichen Situationen“, schildert der MK-Polizeigesprecher, „mehrere Pkw und ein Sattelzug mussten stark bremsen, um einen Unfall zu vermeiden.“

Auf dem Seitenstreifen holen die Polizisten den 16-jährigen Lüdenscheider ein und nehmen ihn fest.

Alle drei müssen sich nun wegen Wohnungseinbruchdiebstahls verantworten. Den 16-Jährigen erwartet außerdem ein Verfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Wie uns Polizeisprecher Marcel Dilling ergänzend auf Anfrage noch mitteilte, hat der 18-Jährige die syrische, der 17-Jährige die deutsche und griechische und der 16-Jährige die deutsche Staatsangehörigkeit. Zu polizeilichen Vorbekanntheiten äußert sich die MK-Polizei aus datenschutzrechtlichen Gründen grundsätzlich nicht.

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