Dicke Bretter zu bohren – Unna hat einen neuen Technischen Beigeordneten

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Der neue Technische Beigeordnete Jens Toschläger nach seiner Wahl mit Bürgermeister Werner Kolter. (Archivbild/Quelle Stadt Unna)
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Seine Wahl erfolgte am 13. Dezember 2018 zusammen mit dem Beschluss zur Grundsteuererhöhung, das könnte als Omen zur Herausforderung gelten. Am  Donnerstag, 4. April, wird der neue Technische Beigeordnete Jens Toschläger zu Beginn der Ratssitzung in seinem Spitzenamt vereidigt.

Er hat sein Amt zum 1. April angetreten und dicke Bretter zu bohren.

Bekanntlich hat der Rat der Kreisstadt ehrgeizige Millioneninvestitionen beschlossen, deren Finanzierung vielfach noch nicht ganz gesichert ist. Ganz aktuell gibt die Verwaltung in derselben Ratssitzung, in der Toschläger vereidigt wird, Kostensteigerungen von 1,5 Millionen Euro bei der Fußgängerzonensanierung (Lichtkunstmeile, Poller) und dem Morgentorplatz bekannt (Hohlräume, die sich bei der Kortelbachsanierung der Stadtbetriebe unter dem Platz auftaten).

Ob die Fördergelder des Landes entsprechend aufgestockt werden, ist noch nicht sicher, Rückstellung anderer Projekte wird daher vorgeschlagen (2. Phase Fußgängerzonensanierung auf der Bahnhofstraße, Barrierefreiheit der Katharinenschule).

Jens Toschläger wurde am 13. 12. 18 bei einer Enthaltung zum Nachfolger Ralf Kampmanns als Technischer Beigeordneter gewählt. Die Enthaltung stammte von FDP-Ratsherr Andreas Tracz.

Die Grünen verließen vor beiden Beigeordnetenwahlen komplett den Saal, weil sie die beiden Stellen nicht wieder hatten neu besetzen wollen. Mit Nein zu stimmen wäre einem Votum gegen die konkreten Bewerber gleichgekommen – was ja nicht beabsichtigt war.

 Jens Toschläger wohnt in Unna und wechselt aus leitender Position bei der Bauabteilung der Oberfinanzdirektion NRW ins Rathaus.

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