Ziegen getreten und geschlagen: „Unethischer Umgang mit Tieren“ sorgt Dortmunder Zoo

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Ziegen im Streichelzoo. (Foto Zoo Dortmund)
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Tritte und Schläge gegen Ziegen, zuvor eine im Zoo getötete Seelöwin, verschwundene Pinguine: Ein zunehmend „unethischer“ Umgang mit Tieren sorgt den Dortmunder Zoo.

Gab es zusätzlich zur Tötung von Seelöwin Holly und eines Pinguins (zwei andere Pinguine verschwanden) im Jahr 2015 sogar noch weitere Fälle, in denen Tiere im Zoo – konkret im Streichelzoo – umkamen?

Zu solchen Berichten, die die Runde machen, gab der Zoo am Donnerstagabend (4.4.) eine Erklärung ab.

„Wir betrachten mit Sorge den unethischen Umgang einzelner Personen mit Tieren.

Seit dem Tod mehrerer Tiere im Jahr 2015 durch Fremdeinwirkung setzen wir einen Wachdienst zum Schutz der Zoobewohner und des Geländes ein. Dies war eine Reaktion auf den Tod von Seelöwin Holly im November 2015  sowie dem Tod eines und dem Verschwinden zweier Pinguine ebenfalls im November 2015.

Nachdem der Wachdienst seine Arbeit aufgenommen hat, hat es allerdings keine Übergriffe mehr in diese Richtung gegeben.

Im Streichelzoo ist in Einzelfällen festzustellen, dass Ziegen von Besuchern getreten oder geschlagen werden. Zu Todesfällen ist es dort bislang nicht gekommen.

Dennoch beaufsichtigen wir das Streichelgehege und verweisen Personen, die das Wohl der Tiere gefährden, unverzüglich des Geländes.“

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3 KOMMENTARE

  1. Leider selber schon oft sehen müssen solche Aktionen von Kindern. Aber dieser Umgang mit Tieren wurde entweder den Kindern von Ihren Eltern beigebracht oder aber zumindest geduldet Die Schuld durch solch ein asoziales Verhalten ggü. den Tieren ist ganz klar den Eltern zuzuschreiben. Kinder machen kann ja heutzutage jeder, aber erziehen leider nicht. Ich wäre immer noch für einen Eltern-Führerschein, und wäre schon ganz gespannt, wie viele da durchfallen.