Zwei Hochzeiten mit Schüssen: Konvoi in Menden – Brautpaar in Sümmern zu spät zur eigenen Feier

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Hochzeitstorte / Symbolfoto, Archiv Rundblick
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Frühling, strahlender Sonnenschein – ideales Hochzeitswetter an diesem Wochenende. Zwei Hochzeitsfeiern im Nachbarkreis riefen allerdings die Polizei auf den Plan, weil geschossen wurde.

In Menden meldeten mehrere Anrufer der Polizei am Samstagnachmittag „Schüsse“. Mit einem größeren Aufgebot stoppten die Einsatzkräfte daraufhin auf der Werler Straße einen Hochzeitskonvoi, der laut Auskunft des Polizeisprechers kreuz und quer durch Menden gefahren war.

 „15 zum Teil getunte Fahrzeuge mit etwa 50 Personen wurden kontrolliert, dabei aber keine (Schreckschuss-)Waffen gefunden“, berichtet der Sprecher. Die Insassen reagierten sehr aggressiv gegenüber den Polizeikräften, akzeptierten aber schließlich den ausgesprochenen Platzverweis.

Es handelte sich, so ergänzte der Polizeisprecher auf unsere Anfrage, um eine kurdisch-albanische Hochzeit mit internationaler Gästeschar.

In Iserlohn kam am Samstagabend ein marokkanisches Brautpaar verspätet zu seiner eigenen Hochzeitsfeier, die mit Hunderten Gästen opulent in der Schützenhalle Sümmern ausgerichtet wurde.

Während die Geladenen auf das Brautpaar warteten, musste sich dieses an seiner Wohnadresse in der Iserlohner Innenstadt aber erst einmal mit der Polizei auseinandersetzen: Denn es war auch hier geschossen worden.

Freudenschüsse in die Luft, aus einer Gaspistole abgegeben, aber natürlich verboten.  Erst schoss ein Mann, sehr oft, bestätigt die Polizei, sodann schoss eine Frau.

Nachbarn alarmierten denn auch sofort die Polizei. Diese leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen unerlaubten Waffenbesitzes ein.

Die Hochzeit konnte dann – leicht verspätet – festlich gefeiert werden. Es gab keine weiteren Zwischenfälle mehr.

 

 

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1 KOMMENTAR

  1. Sehr schön unsere neue bunte Welt.
    Selbst wenn es Tradition sein sollte dass in der Türkei Hochzeitsgesellschaften Fahrzeugkonvois anhalten um Kindern das einsammeln von Spendengeldern zu ermöglichen sollte man eigentlich Hirn genug haben dass es in diesem Fall nicht irgendwelche Kamele sind die auf die gestoppten Fahrzeuge auflaufen und sich die Füße brechen sondern gerade auf Autobahnen tödlich endende Auffahrunfälle die Folge sind.
    Aber das ist denen eh scheiß egal,. Deutschland ist mittlerweile nicht nur für die Clans ein rechtsfreier Raum wo man sich nach Lust und Laune austoben kann.
    Und selbst wenn die Polizei Anzeigen aufnimmt ist das letztlich eine Lachnummer für dieses Klientel denn überforderte Staatsanwälte werden entweder aus Zeitnot oder aus Angst vor Repressalien die Delikte nicht vor Gericht bringen.
    In diesem Fall bin ich auch über die letzten Artikel hier auf RB bezüglich Integrationsbemühungen amüsiert, vor allem wenn dann auch noch kostenfreie Beköstigung hinzu kommt.
    Raus geschmissenes Geld.
    Integration ist hier nicht gescheitert sondern einfach nicht gewollt.