Seniorenpaar in DO-Süd brutal im eigenen Haus überfallen

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Symbolbild Gewalt. (Quelle: Pixabay)
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Nicht in der „berüchtigten“ Nordstadt, sondern im Dortmunder Süden schlugen diese Einbrecher zu – sie überfielen am hellen Montagnachmittag (8. April) ein Seniorenpaar brutal in seinem eigenen Haus.

Folgendes berichtet dazu heute (9.4.) die Dortmunder Polizei:

Gegen 14.35 Uhr klingelte es gestern an der Tür am Rebhuhnweg – ein fremder Mann stand davor.

Der ältere Hausbewohner öffnete die Tür vorsichtig einen Spalt breit – und schon stieß sie gewaltsam ein zweiter Fremder auf, der unbemerkt von dem Senior ebenfalls vor der Tür gelauert hatte.

Die kriminellen Besucher drängten den schockierten älteren Herrn in seine Wohnung, einer presste ihn dort gegen eine Wand, während Nummer zwei die Räume durchwühlte.

In diesem Moment kam die Ehefrau des Seniors dazu und fing in Panik laut zu schreien an. Einer der Täter schlug daraufhin auf die Seniorin ein, bevor beide das Weite suchten und über die Löttringhauser Straße in nördliche Richtung davonrannten.

Die beiden älteren Menschen wurden zum Glück körperlich nicht ernsthaft verletzt.

Die Männer werden wie folgt beschrieben: Beides sind ca. 170 bis 180 cm groß, zwischen 25 und 30 Jahren alt, haben Glatzen. „Ihr Phänotyp wird als osteuropäisch beschrieben“, formuliert die Dortmunder Polizei.  Einer der beiden trug zur Tatzeit eine blaue Jeans, ein hellblaues Hemd und eine randlose Sonnenbrille, der andere eine blaue Jeans sowie ein dunkelblaues Hemd.

Die Polizei bittet nun Zeugen, die im Bereich des Tatortes verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich beim Kriminaldauerdienst unter Tel. 0231/132-7441 zu melden.

Symbolbild, Pixabay

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang zudem:

„Kriminelle sind kreativ, wenn es darum geht, sich Zugang zu einer Wohnung/einem Haus zu verschaffen. Sie täuschen vor einen offiziellen Auftrag zu haben (Handwerker/Amtsträger), sie täuschen sich in seiner Notlage zu befinden oder sie fragen nach einer fiktiven Person, die in dem Haus wohnen soll.

Sehen Sie sich Besucher vor dem Öffnen durch den Türspion oder mit einem Blick aus dem Fenster an und machen Sie, wenn vorhanden, von Ihrer Türsprechanlage Gebrauch.

Öffnen Sie die Wohnungstür niemals sofort – legen Sie immer einen Sperrbügel oder eine Sicherheitskette an.

Ziehen Sie im Zweifelsfall telefonisch eine Nachbarin oder einen Nachbarn hinzu, wenn unbekannte Besucher vor der Tür stehen, oder bestellen Sie die Besucher zu einem späteren Termin, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.

Pflegen Sie Kontakt zu älteren Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern. Machen Sie ihnen das Angebot, bei fremden Besuchern an der Wohnungstür zur Sicherheit hinzuzukommen, und übergeben Sie für solche Fälle die eigene Telefonnummer.

Benachrichtigen Sie im Verdachtsfall immer sofort die Polizei unter der Notrufnummer 110!“

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