19,5 % plus: Immer mehr Passagiere am Airport Dortmund

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Flugzeug über Unna. (Archivbild RBU)
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Für die Unnaer, speziell die Massener, ist diese Nachricht getrübt. Immer mehr Passagiere fliegen ab Dortmund.

Der Airport knüpft im ersten Quartal 2019 nahtlos an den Wachstumstrend des vergangenen Jahres an: 554.451 Passagiere wurden in den ersten drei Monaten des Jahres gezählt.

Das gab die Stadt Dortmund am Mittwoch (10.4.) bekannt.

Somit wurden von Januar bis März 19,5 Prozent mehr Fluggäste als im Vorjahreszeitraum gezählt.

„Unser Ziel, in diesem Jahr 2,5 Millionen Passagiere bei uns am Airport begrüßen zu dürfen, haben wir klar im Blick. Mit dem starken Wachstum sind wir auf einem guten Kurs, unsere Zielmarke zu erreichen. Die zufriedenstellende Auslastung auf den angebotenen Verbindungen und die gelungene Einführung neuer Ziele, sind für das positive Ergebnis im ersten Quartal verantwortlich“, so Flughafen-Chef Udo Mager.

Reisewelle in den Osterferien

Mit dem Beginn der Osterferien erwartet der Dortmund Airport die erste große Reisewelle in diesem Jahr. Da die Osterferien dieses Jahr ausschließlich im April liegen und nicht wie im vergangenen Jahr anteilig im März und im April, rechnet der Dortmunder Flughafen auch zu Beginn des zweiten Quartals mit einem starken Wachstum.

 Seit Ende März gilt bereits der Sommerflugplan. Die sich daraus ergebenden Frequenzerhöhungen bringen mehr Kapazität für attraktiven Reiseziele, wie Wien oder Mallorca und damit mehr Flexibilität für Reisende. In den Osterferien wird außerdem die Strecke nach Palanga in Litauen eröffnet. Ab Sonntag, 21. April, fliegt Wizz Air in die beliebte Stadt an der Ostsee.

PM: Stadt DO

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2 KOMMENTARE

  1. Ja klar, ist ja auch ganz logisch, das von den kerosinkotzenden Dreckschleudern und Ohrenkrebs verursachenden Krachmachern immer mehr über Massen fliegen, während unten leichtrauschende und blütensaubere Elektroautos wegen dem Lärm nur noch 30 fahren dürfen?
    Irgendetwas läuft hier gewaltig in die falsche Richtung!!!

  2. Solange die unfähigen Eurokraten in Brüssel und die Dilettanten in Berlin nicht Willens sind das Thema Kerosinsteuer anzugehen wird sich daran auch nichts ändern. Das deutsche Bundes Umweltamt prangert seit Jahren die fehlende Kerosinsteuer als umweltschädliche Subventionen an die dem Staat geschätzt acht bis zehn Milliarden Euro an Steuern entziehen. Selbst der Europäische Gerichtshof, in Belangen auf das KFZ schnell mit Verboten zur Hand, wies eine Klage der Deutschen Bahn gegen diese Wettbewerbsverzerrung ab und begünstigt somit weiterhin die wesentlichen Klimakiller. Solange die Gerichte und Politiker es zulassen dass ich mal eben für 29 € zum Wochenendshopping nach München oder London bzw. zum Kurzurlaub nach Malle fliegen kann werden Passagierzahlen steigen und damit auch die CO2 Belastung. Aber was juckt es den Flughafen, Hauptsache die jährlichen Subventionen schrumpfen.