Junge Vandalen wüten im Wasserwerk – Laut weinend Wartehäuschen malträtiert, Parkdeck eingeschäumt

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Logo der Polizei des Märkischen Kreises (RBU-Archiv)
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Von Wasserwerk bis Wartehäuschen – im benachbarten Märkischen Kreis haben zu Wochenbeginn junge Vandalen regelrecht „gewütet“, dieser Vokabel bedienen sich ungeschönt die Polizeisprecher.

Im Wasserkraftwerk Halver beobachtete ein Zeuge am Sonntagnachmittag zwei  Jugendliche bei wüstem Treiben:

Sie rissen Fallrohre von der Wand, zertrümmerten einen Glasbaustein und zerstörten eine Treppe. Außerdem verstellten sie die Regelung eines Rechens, der deshalb außer Betrieb ist. So konnte die ganze Anlage zunächst keinen Strom produzieren.

In Altena beobachtete ein Zeuge am Montagabend einen jungen Mann, der laut weinend zu einer Bushaltestelle rannte. Dort malträtierte er „laut schreiend das Wartehäuschen mit Tritten und Steinen“, lief er zurück auf die andere Straßenseite und schmiss die Werbetafel mit einem Stein ein.

Der 19-Jährige erklärte der Polizei seine Wut damit, dass er zuvor auf dem Bahnhofsvorplatz von einem Unbekannten eine Ohrfeige bekommen habe.

Ebenfalls in Altena rissen Jugendliche am Sonntagabend in einem Parkhaus einen 50-Kilo-Feuerlöscher von der Wand und lösten ihn aus. Der Inhalt verteilte sich großflächig auf dem Parkdeck. Die Polizei wertet die Aufnahmen einer Überwachungskamera aus und ermittelt wegen „Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln“.

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