Verstärkte Einsätze gegen „Poser-/Tuningszene“

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Doppelauspuff eines Sportwagens / Symbolbild, Quelle Pixabay
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Die Polizei im Märkischen Kreis nimmt verstärkt die „Poser-/Tuningszene“ ins Visier. Weil: Bürger sich verstärkt beschweren, in erster Linie wegen Lärm.

Am Freitag gab es in Plettenberg einen entsprechenden Schwerpunkteinsatz.

Die Kreispolizei fasst die Begründung wie folgt zusammen:

„Aufgrund von Bürgerbeschwerden und eigenen Feststellungen geht die Polizei davon aus, dass durch getunte und umgebaute Fahrzeuge erheblichen Lärmbelästigungen im Innenstadtbereich verursacht werden. Insbesondere bei guten Wetterlagen ist es vor diesem Hintergrund bereits im vergangenen Jahr zu zahlreichen Störungen gekommen.

Die baulichen Fahrzeugveränderungen, Geschwindigkeitsverstöße und weitere Regelwidrigkeiten beeinträchtigen in nicht unerheblichem Maße die Verkehrssicherheit und zudem das Sicherheitsgefühl der Anwohner.“

 47 Fahrzeuge wurden am Freitagabend kontrolliert,  es gab

  • eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr mit Blutprobe und Führerscheineinzug,
  • eine Strafanzeige wegen Fahrens unter Drogen,
  • eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis,
  • sieben Stilllegungen wegen „technischer Mängel“,
  • ein Handyverstoß (Telefonieren am Steuer), Ordnungswidrigkeitenanzeige.

„Die Polizei wird vergleichbare Kontrollen wiederholen und weiter konsequent gegen festgestellte Verstöße vorgehen“, schließt die Meldung mit deutlicher Ansage.

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