Schwere Messerattacke im Nachbarkreis – Mordkommission ermittelt

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Symbolbild, Pixabay
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Bei einer Messerattacke am Mittwochabend im Märkischen Kreis sind zwei junge Männer verletzt worden, einer von ihnen so schwer, dass er noch in der Nacht notoperiert werden musste. Der vermutliche Täter stellte sich heute Nachmittag (18.4.) selbst der Polizei.

In einer gemeinsamen Pressemitteilung gaben Polizei MK und Hagener Staatsanwaltschaft am Nachmittag folgende Fakten bekannt:

Die Polizei erhielt gestern, 21.06 Uhr, über Notruf Kenntnis von zwei verletzten Personen auf dem Bahnhofsvorplatz Werdohl.

Die Beamten trafen vor Ort auf zwei Männer aus Altena (22) und Plettenberg (21). Beide wiesen Stichverletzungen auf, wurden umgehend in Krankenhäuser gebracht. Der 22-Jährige  musste noch in der Nacht notoperiert werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die beiden jungen Männer zunächst gegen 20.45 Uhr angesprochen und unter Drohung mit einem Messer zur Herausgabe eines Handys aufgefordert worden sein. Der daraus resultierende Streit eskalierte: ein, so die Polizei, „namentlich bekannter 24-jähriger Werdohler“ stach mit einem Messer auf beide Opfer ein.

Zusaammen mit einem noch unbekannten Begleiter flüchtete der 24-Jährige in Richtung Innenstadt. Am heutigen Nachmittag stellte er sich.

Eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Hagen ist eingerichtet. Die Ermittlungen dauern an.

Zur Herkunft der Beteiligten macht die Polizei in Absprache mit der Staatsanwaltschaft derzeit keine Angaben, sagte uns Polizeisprecher Marcel Dilling auf Anfrage.

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