UNIQ-Mitarbeiter helfen in der Dortmunder Suppenküche

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Symbolbild Pixabay
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In der Mittagspause schnell zum Bäcker laufen und ein belegtes Brötchen kaufen oder mit den Kollegen in die Kantine gehen? Viele können mittags aus einem breiten Speise-Angebot wählen. Andere Menschen stellen sich nicht die Frage, was es zum Mittagessen geben soll, sondern ob es überhaupt etwas geben wird.

Obdachlosen und armen Menschen fehlt es oft am Allernötigsten und manchmal reicht das Geld nicht einmal für Lebensmittel. Umso wichtiger ist es, dass es Einrichtungen gibt, die Bedürftigen unter die Arme greifen. So wie die Suppenküche in der Dortmunder Nordstadt.

Die Suppenküche ist eine Initiative der Kana-Gemeinschaft. Fünf Mal pro Woche können Bedürftige und Obdachlose hier eine kostenlose, warme Mahlzeit erhalten. Rund 250 Menschen nehmen dieses Angebot täglich an. Ohne engagierte Freiwillige, die spenden oder bei der Zubereitung und der Ausgabe der Mahlzeiten helfen, ist diese Versorgung nicht möglich.

Im April und Mai veranstaltet die UNIQ GmbH zusammen mit der Suppenküche nun soziale Aktionswochen, bei der insgesamt 18 Mitarbeiter ihren Büroalltag gegen die Arbeit in der Suppenküche tauschen und die dortigen Ehrenamtlichen bei der Arbeit unterstützen.

Pro Tag und Schicht gehen zwei UNIQler den Mitarbeitern der Suppenküche bei den anfallenden Tätigkeiten zur Hand. Die Nachfrage seitens der Mitarbeiter war so hoch, dass sogar Zusatztermine vereinbart werden mussten.

Die Geschäftsführer Daniel Krahn und Daniel Marx freuen sich über das große Interesse: „Dass sich so viele Mitarbeiter für die Aktionswoche in der Suppenküche gemeldet haben, ist eine schöne Bestätigung für das Konzept der sozialen Urlaubstage!“

UNIQ-Mitarbeitern stehen pro Jahr zwei soziale Urlaubstage – zusätzlich zu den regulären Urlaubstagen – zur Verfügung, an denen sie sich für einen guten Zweck engagieren können. Den Gründern Daniel Krahn und Daniel Marx ist soziales Engagement sehr wichtig:

Einen Tag in einer sozialen Einrichtung zu arbeiten, mal über den eigenen Tellerrand hinauszublicken und zu sehen, mit welchen Schicksalen andere Menschen zu kämpfen haben, das erdet ungemein.“

Und das Konzept kommt an, die ersten Mitarbeiter haben ihren sozialen Urlaubstag in der Suppenküche bereits abgeleistet und sind tief beeindruckt. „Der Tag in der Suppenküche war eine ganz neue Erfahrung für mich. Zu sehen, wie dankbar die Menschen das Angebot der Suppenküche annehmen und wie viele Menschen darauf angewiesen sind – das hat mich sehr berührt“, erzählt Redakteurin Blerta.

Im vergangenen Jahr veranstaltete UNIQ schon einmal eine Aktionswoche. Damals halfen acht Mitarbeiter bei der Bahnhofsmission in Dortmund aus und zeigten sich danach ebenfalls bewegt von den Erfahrungen, die sie dort gemacht haben. „Wer sich sozial engagiert, ist sensibler für seine Mitmenschen. Die Perspektiven werden wieder ins richtige Licht gerückt. Denn vieles, was für uns ein vermeintliches Problem ist, stellt sich im Vergleich zu den Problemen von anderen als Kleinigkeit heraus“, erklärt Pressesprecherin Nicole Brückner.

PM: UNIQ

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