Blutiger Streit zwischen jungen Schwertern: 17-Jähriger sticht auf 23-Jährigen ein – Akute Lebensgefahr

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Symbolbild, Pixabay
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Akute Lebensgefahr war zunächst nicht ausgeschlossen. Am Hörder Bahnhof – unweit des Parkdecks, auf dem vor etwas mehr als einem Jahr eine 15-Jährige von einer 16-Jährigen erstochen wurde – hat es erneut eine schwere Messerattacke gegeben. Das Opfer wie der Tatverdächtige sind aus Schwerte.

Vorangegangen war in den Abendstunden des Karsamstags (20.04.) ein Streit im Bereich des Hörder Bahnhofs. Dieser eskalierte.

Die Dortmunder Polizei erwähnt in ihrem Erstbericht vom Montagvormittag (22.4.) „zwei Personengruppen“, die gegen 22.30 Uhr laut Zeugenberichten auf einem der Bahnsteige erbittert aneinandergerieten.

„Die zunächst verbal, später auch körperlich geführte Auseinandersetzung eskalierte, als ein 17-jähriger Jugendlicher aus Schwerte ein Messer zog und damit in das Bein seines 23 Jahre alten Kontrahenten aus Schwerte einstach“,

heißt es im Bericht der Polizei.

Der 17-Jährige flüchtete zunächst, konnte aber von Einsatzkräften der Polizei noch in Tatortnähe festgenommen werden. Seinen 16-jährigen Begleiter, auch in Schwerte wohnhaft, nahmen Beamte auf der Verteilerebene im Bahnhof fest.

Der 23-Jährige erlitt durch den Messerstich schwere Verletzungen. Aufgrund des hohen Blutverlustes konnte Lebensgefahr zunächst nicht ausgeschlossen werden. Bis zum Eintreffen des Notarztes leisteten die Polizeibeamten Erste Hilfe durch den Einsatz des Tourniquet.

Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.

Nachfragen zu dieser Pressemeldung können wir erst ab Dienstag wieder an die Pressestelle der Polizei richten.

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