Mann (22) randaliert in Unnaer City, bepöbelt Polizei, bespuckt Streifenwagen, springt auf Ring herum…

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Polizeiwache Unna. (Archivbild RBU)
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Aus der Zelle gleich wieder rein in die Zelle — wieder aus aus der Zelle… wieder….

„Unbelehrbar scheint dieser 22-jährige, in Unna wohnhafte Mann zu sein“, kommentiert die Unnaer Polizei das Gebahren eines jungen Randalierers, mit dem sie es seit Dienstagabend (23.04.) auf denkwürdige Weise zu tun bekam. Vorab, er blieb über Nacht.

Gegen 18.00 Uhr wurden die Einsatzkräfte zunächst zum Rathausplatz gerufen, weil der junge Mann dort mit einem Roller über die Bahnhofstraße fuhr und einen angetrunkenen Eindruck machte. Kurz vorher hatte er vor McDonald´s am Busbahnhof mehrere Jugendliche angesprochen, ob sie auf seinem Kleinkraftrad mitfahren wollten? Währenddessen kippte er sich Schnaps rein, aus einer mitgeführten Schnapsflasche.

Die Jugendlichen verzichteten dankend auf das Angebot, entfernten sich in Richtung Rathausplatz.

Dort tauchte der 22-Jährige dann abermals mit seinem Moped auf. Er drehte auf dem Gefährt einige Runden durch die Innenstadt und vollführte immer wieder gewagte Fahrmanöver und Vollbremsungen.

Ein Mitarbeiter der Stadt hatte die Aktionen beobachtet, ging kurz entschlossen zu dem Mann hin, nahm ihm den Rollerschlüssel weg und benachrichtigte die Polizei. Der 22-jährige,  so betrunken, dass er schwankte, versuchte sich den Schlüssel zurückzuholen. Dabei wollte er den Stadtmitarbeiter angreifen, doch dieser wusste das zu verhindern.

Die Polizei erschien, nahm den jungen Mann erst mal mit sich zur Wache, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Da der Verdacht bestand, dass er außer Schnaps noch weitere Rauschmittel konsumiert hatte, wurde gleich noch eine weitere Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz fällig.

Erschwerend kam weiterhin hinzu: Dieser Roller war nicht seiner. „Und im Besitz einer Fahrerlaubnis scheint er auch nicht zu sein“, gibt Polizeisprecher Thomas Röwekamp den momentanen Sachstand wieder.

Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann entlassen – aber nicht für lange, denn das nächste Wiedersehen folgte auf dem Fuße:

Gegen 21.45 Uhr wurde der 22-Jährige auf der Straße Am Hang aufgrund seines berauschten Zustandes in hilfloser Lage aufgefunden. Also ging´s erneut zur Wache am Nordring, wo er seinen Rausch erstmal gründlich ausschlief.

Er erwachte am  Mittwochmorgen in der Gewahrsamszelle der Unnaer Polizei.

Als er gegen 08.00 Uhr von dort entlassen werden sollte, wirkte er allerdings kein bisschen geläutert, ernüchtert oder gar reuevoll: Im Gegenteil, er gebärdete sich  den Beamten gegenüber so aggressiv, dass er „mit Nachdruck aus dem Gebäude geleitet wurde“, formuliert es der Polizeisprecher.

Vor der Wache spuckte er gegen einen Streifenwagen und beleidigte die Beamten aufs Übelste. Als diese auf ihn zugingen, flüchtete er zunächst auf den Verkehrsring, wo er auf der Fahrbahn herumsprang und unter weiteren Beleidigungen und Zeigen eindeutiger Gesten in Richtung Innenstadt lief.

Die Polizeibeamten hinterher.

Wiederum in der Straße Am Hang holten sie den Flüchtenden ein. Der trat erst mal mit Wucht gegen den Streifenwagen und versuchte erneut zu entkommen, was ihm auch wieder gelang – nach kurzer Flucht stellten die Beamten ihn erneut, mussten ihm unter Gegenwehr allerdings zunächst Handfesseln anlegen und anschließend unter weiteren derben Flüchen ins Gewahrsam zurückbringen.

„Da die nächtliche Schlafstatt noch nicht wieder belegt war, konnte er seine alte Unterkunft wieder beziehen. Über die weitere Dauer der Freiheitsentziehung entscheidet ein Richter“, schloss Polizeisprecher Röwekamp am Mittag zunächst seinen umfangreichen Bericht.

Auf unsere Nachfrage hin sagte uns Röwekamp gegen 13.15 Uhr, dass der junge Mann noch Gast der Polizei sei, dass er jedoch voraussichtlich wieder entlassen werden müsse – UPDATE 14.15 Uhr: So war es denn dann auch. Unter anderem, weil der 22-jährige Somalier einen festen Wohnsitz in der Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) Massen vorweisen kann.

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8 KOMMENTARE

  1. Hatten wir doch alles schon einmal letztes Jahr.
    Ist der gewalttätige Asylbewerber aus Fröndenberg wieder draußen?
    Wundern würde es mich nicht bei unserer Justiz.
    Oder hat er es geschafft dann doch noch seine Verwandten im Rahmen der Familienzusammenführung in unser Sozialsystem einzuschleusen.
    Ist echt eine Lachnummer, ein mit unseren Steuergeldern finanzierter drogen- und alkoholabhängiger Chaot, der dank Justiz wieder einmal mehr weiter sein Unwesen treiben kann.

    • Bereits 2018 und zuletzt am 15.3.2019 hat der Stadtrat von Kamen, namentlich SPD-Fraktionsvize Christiane Klanke wie auch Anke Dörlemann (Bündnis 90/Die Grünen)  händeringend nach weiteren Flüchtlingen geschrien da sie mit einer vermehrten Zuwanderung umgehen können und wollen. Es ist schon erstaunlich dass in Umfragen diese Partien in der politische Landschaft überhaupt noch eine Rolle spielen. Eine Erklärung ist sicher dass nicht nicht nur die ÖR Sender durch ihre regierungsfreundliche Propaganda sondern auch die lokale Presse dazu beiträgt. Hier liest sich der Artikel zu dem Vorfall mit Verschleierung und Vermeidung von Tatsachen ganz anders.

  2. Die Berichterstattung im lokalen Schmierblättchen stößt mir schon seit Jahren bitter auf. So einseitig und manipulativ. Man stelle sich vor, man hätte nur diese „Zeitung“ um sich zu informieren. Oder die anderen lokalen Medien, die genau so schlimm sind. Ich denke, der Rundblick nimmt wirklich eine Ausnahmestellung ein. Und das in einem sehr weiten Umkreis. Er fühlt sich der Wahrheit verpflichtet und so berichtet er auch. Sollte so nicht jede Zeitung, jede Radioanstalt und jeder Fernsehsender berichten? Der Rundblick blendet keine Fakten aus, um die Realität so zu schildern wie manche Journalisten sie gerne haben möchten. Er möchte den Leser nicht erziehen, ihn in eine bestimmte Richtung manipulieren. Er berichtet offen, mutig, kritisch und immer den Menschen, und auch den Tieren, zugewandt. Ich weiß, das artet wieder in eine Lobhudelei aus. Aber diese Berichterstattung ist nicht selbstverständlich. Dass dieser Mut auch Gegenkräfte hervorruft, das hat man schon gesehen. Kräfte, die vor persönlicher Diffamierung und Rufmord nicht zurückschrecken. Und das in einem scheinbar so beschaulichen Ort wie Unna. Ich glaube, der Rundblick würde viel lieber darüber berichten, dass bei uns alles okay ist. Aber weil er sich der Wahrheit und damit auch seinen Lesern verpflichtet fühlt, erfüllt er seine Pflicht. Auch wenn es ihm bestimmt oft sehr schwer fällt.

  3. […] #Unna: Somalier fährt betrunken und auf Drogen waghalsig und ohne Fahrerlaubnis auf Roller, der ihm nicht gehört, gebärdet sich aggressiv und pöbelnd gegen Polizisten, spuckt herum, tritt gegen Streifenwagen – Herkunft gibt es wieder erst auf Nachfrage https://www.rundblick-unna.de/2019/04/24/mann-22-randaliert-in-unnaer-city-bepoebelt-polizei-bespuck… […]