Wieder zwei schwere Autobahnunfälle – Drei Schwerverletzte, ein Toter

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Rettungswagen. (Archivbild RBU)
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Zwei weitere schwere Unfälle hat es am heutigen Mittwoch (24.4.) auf der A2 und der A44 gegeben. Leider ist neben drei Schwerverletzten auch ein Todesopfer zu beklagen.

Der tragische Unfall auf der A2 passierte kurz nach 9 Uhr in Fahrtrichtung Oberhausen an einem Stauende bei Recklinghausen-Ost. Laut Bericht der zuständigen Polizei Münster prallte ein Transporter auf einen Sattelzug und geriet unter das Fahrzeug.

 Durch die brutale Wucht dieses Aufpralls wurde der Transporterfahrer im Führerhaus eingeklemmt, er verstarb noch an der Unfallstelle.

Auch ein Pkw-Fahrer wurde schwer verletzt: Er war hinter dem Transporter ebenfalls auf dem rechten der drei Fahrstreifen unterwegs,  erkannte die lebensgefährliche Situation zu spät und kollidierte mit dem Klein-Lkw. Rettungskräfte brachten den Mann in ein Krankenhaus.

Die Autobahn war bis zum frühen Nachmittag ab Castrop-Rauxel Henrichenburg voll gesperrt. Der Verkehr wurde abgeleitet. Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 50.000 Euro.

Bereits am frühen Morgen gegen 2.15 Uhr wurden auf der A 44 bei Erwitte  zwei Menschen schwer verletzt:

Ein 60-Jähriger aus Oelde fuhr mit seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Dortmund. Zwischen Erwitte/Anröchte und Soest-Ost krachte aus bislang ungeklärter Ursache ein 35-jähriger Pole mit seinem Ford auf den Sattelzug und prallte noch gegen die Mittelschutzplanke.

Bei dem Unfall erlitten der 35-Jährige und seine in Belgien wohnende Beifahrerin (25) schwere Verletzungen. Rettungswagen brachten sie in umliegende Krankenhäuser.

Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die betroffene Richtungsfahrbahn vorübergehend gesperrt werden. Gegen 3.35 Uhr konnte ein Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Rund eine halbe Stunde später war die Fahrbahn komplett frei.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 30.000 Euro.

Update,  und noch ein dritter Autobahnunfall wird für den Mittwoch gemeldet,  auf der A1:Dort prallte in Fahrtrichtung Köln bei Hagen-Nord ein niedersächsisches Lkw-Gespann am Staunende auf einen polnischen Sattelzug  und ein Mercedes knallte anschließend auf den Lkw.

Bei dem Unfall verletzte sich der Autofahrer leicht. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 75.000 Euro.

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