Attacke auf Brüder im Hammer Westen – Messer und Schusswaffe im Spiel

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Symbolbild Gewalt. (Quelle: Pixabay)
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Ein Messer war im Spiel, kam aber nicht zum Einsatz, ebenso eine Schusswaffe.  Die Hintergründe sind noch etwas dubios.

Handgreiflicher Streit am frühen Mittwochabend (24. April) auf der Wilhelmstraße in Hamm; die Polizei berichtet von einer größeren beteiligten Menschenmenge.

Nach ersten Erkenntnissen hielt ein mit zwei Brüdern besetztes Auto gegen 18.10 Uhr in Höhe Hausnr. 44 auf der Fahrbahn. Daraufhin begab sich eine etwa 6-köpfige Männergruppe aus bisher nicht nachvollziehbaren Gründen auf die Straße in Richtung des Fahrzeugs.

Nach einem kurzen Wortgefecht entwickelte sich eine Schlägerei.

Die beiden  mittlerweile ausgestiegenen Brüder wurden von den unbekannten Männern unter anderem mit Faustschlägen traktiert, der Ältere  (27, aus Bochum) wurde anschließend am Boden liegend von einem aus der Gruppe getreten.

Ein weiterer Mann stieß mit einem nicht näher zu beschreibenden Messer in Richtung des 27-Jährigen. „Zu einer Berührung kam es jedoch nicht“, fügt die Hammer Polizei hinzu, die folgende Täterbeschreibungen liefert:

Nr. 1 (mit dem Messer): ca 25 Jahre alter Mann, zirka 180 Zentimeter groß, braune Haare, silberfarbenes Shirt und schwarze Hose.

Nr. 2 (zog während der Attacken eine Schusswaffe aus dem Hosenbund): ca 30 Jahre alt und ungefähr 175 cm groß,  blonde Haare zum Zopf gebunden, weiße Stiefel und silbernes Oberteil.

Zwei weitere Tatbeteiligten waren den Beschreibungen nach ungefähr 30 Jahre alt, etwa 170 Zentimeter groß und trugen Tattoos auf beiden Unterarmen. Bei der dickeren der beiden Personen sei ein Goldring mit einem schwarzen Stein sowie ein schwarzer Vollbart ein auffälliges Merkmal gewesen.

Die Gruppe  entfernte sich nach der Attacke  in unbekannte Richtung. Der Verletzte konnte das Krankenhaus noch am Abend wieder verlassen, sein 23-jähriger Bruder blieb unverletzt.

Zu den möglichen Hintergründen dieses gewalttätigen Streits erfuhren wir bei Polizeisprecher Christopher Grauwinkel:

„Beide Brüder sind Syrer. Einer wohnt in Hamm, der andere in Bochum. Eine Erklärung könnte sein (muss aber nicht): Die Geschädigten haben die Autohupe betätigt, als die Gruppe der Unbekannten die Straße überqueren wollte.“

Zeugenhinweise nimmt die Polizei Hamm unter 02381-916-0 entgegen.

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1 KOMMENTAR

  1. Sollte sich, wenn es denn überhaupt so weit kommt, herausstellen, dass das Betätigen der Autohupe zu diesem Vorfall geführt hat, ist es für mich ein weiterer Beleg dahingehend, wie krank die Gesellschaft mittlerweile geworden ist. Wenn man sich mal die Zeit nimmt und weltweiten Geschehnisse in Form von Krieg, Vergewaltigung, Folter, Raub, Mord & Totschlag pp. betrachtet, muss man meiner Ansicht nach zu dem Schluss kommen, dass das Resultat irgendwann unweigerlich „Chaos, Anarchie“ lauten wird. „Mad Max“ ist gar nicht mehr so utopisch, wie ich seinerzeit im Kino dachte …….