Sichtschutzwände zwischen Fanlagern, Sperrungen: Großeinsatz am Derby-Samstag

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An den Bahnhöfen in Dortmund und Gelsenkirchen herrscht am Samstag Ausnahmezustand, wenn beim Revierklassiker der BVB daheim den Erzrivalen Schalke empfängt. (Foto Pol DO)
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Borussia Dortmund gegen FC Schalke 04. Die Polizei bereitet sich für den kommenden Samstag (27. April) auf den Liga-Klassiker im Ruhrgebiet vor.

Die Bundespolizei wird am Samstag ab den frühen Morgenstunden an den Hauptbahnhöfen in Dortmund und Gelsenkirchens sowie an anderen Bahnhöfen und Haltepunkten präsent sein, um eine Anreise der Fanlager nach Dortmund zu überwachen.

„Wir als Bundespolizei wollen eine friedliche An- und Abreise aller Fans. Sollte es jedoch zu Auseinandersetzungen kommen, werden wir diese sofort konsequent unterbinden. Gewalttäter erreichen den Spielort definitiv nicht“,

so der Einsatzleiter der Bundespolizei, Polizeidirektor Oliver Humpert.

  • Im Bereich des Dortmunder Hauptbahnhofes wird die Bundespolizei unter anderem Heim- und Gastfans durch Sichtschutzwände trennen, um gerade auch verbale Provokationen der Gruppierungen von Beginn an zu minimieren.
  • Vorsorglich weißt die Bundespolizei darauf hin, dass es vor allem während der Rückreise nach Spielende zu temporären Sperrungen einzelner Bahnsteige, des Auf- und Abganges von bzw. zur U-Bahn im Dortmunder Hauptbahnhof und des Ein- und Ausganges zur Nordstadt kommen kann.
  • Auf Grund des traditionell hohen Interesses an diesem Klassiker wird die Bahn zusätzliche Züge anbieten. Diese fahren vom Gelsenkirchener Hauptbahnhof ohne Zwischenhalt um 11.56 Uhr ab Gleis 8, 12.19 Uhr ab Gleis 25 und 12.41 Uhr ab Gleis 25 nach Dortmund.

Informationen zur An- und Abreise finden sich ebenfalls unter www.bahn.de und auf dem Twitter-Kanal DB Regio AG – NRW (@regio_nrw)

Die Polizei Dortmund bereitet sich auf einen Großeinsatz vor:

Wesentliches Element des Sicherheitskonzeptes ist nach wie vor das Konzept der „Neuen Wege“, mit dem eine klare und auf Sicherheit ausgelegte Trennung der rivalisierenden Fanlager erzielt werden soll. Wirklich „neu“ sind die Wege nicht – immerhin setzen die Vereine und die Fanbeauftragten gemeinsam mit der Stadt Dortmund, der DSW 21, der Deutschen Bahn, der Bundespolizei und natürlich der Dortmunder Polizei bereits seit 2014 auf dieses bewährte Konzept.

Polizeibeamte hatten bereits beim letzten Heimspiel vor dem Revierderby, bei der Begegnung gegen den FSV Mainz 05, das „Neue-Wege“-Konzept mit 6.000 Flugblättern auf den Wegen zum Stadion und auf den Parkplätzen rund um den Signal Iduna Park beworben bzw. den anreisenden Fans in Erinnerung gerufen. Über die Publikationen beider Vereine wird zusätzlich auf die Anmarschwege und weitere Sicherheitshinweise aufmerksam gemacht.

Einsatzleiter ist der Leitende Polizeidirektor Udo Tönjann. Er stellt klar: „Unser Ansinnen wird und muss es sein, alle friedlichen Fans zu beschützen und ihnen am Samstag ein tolles Fußballerlebnis zu ermöglichen. Gegen Straf- und Gewalttäter werden wir jedoch konsequent einschreiten! Diesen Anspruch darf die große friedliche Mehrheit der Fußballfans an uns haben!“

 

Gefahrenhinweise zum Thema Pyrotechnik: Die Polizei weist ausdrücklich alle Fans darauf hin, dass die Verwendung von Pyrotechnik verboten ist. „Gerade in Zügen, in Personenbahnhöfen und in Fußballstadien kann der Gebrauch von Pyrotechnik Menschen erheblich gefährden. Deshalb ist schon das Mitführen und Abbrennen von Pyrotechnik grundsätzlich strafbar und wird durch die Bundespolizei konsequent verfolgt.“

 

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