Unnaer Bahnhof: Drei Kinder grapschen 18-Jährige an, schlagen und treten sie

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Das Unnaer Bahnhofsgelände. (Foto Rundblick)
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Diese Grapscher waren blutjung – Kinder noch. Das hinderte sie keineswegs daran, am Donnerstag (25. 4.) am Bahnhof Unna und danach in einem Zug gemeinsam eine junge Frau sexuell zu belästigen – und anschließend sogar noch anzugreifen.

Die 18-jährige Frau wartete laut Polizeibericht am Unnaer Bahnhof auf einen Zug.

„Währenddessen wurde sie von drei rumänischen Kindern aus Dortmund angesprochen und belästigt“, berichtet Polizeisprecher Thomas Röwekamp.

Die Frau entfernte sich von den dreien und sagte ihnen, sie sollten sie ihn Ruhe lassen.

In diesem Moment fuhr der Zug ein. Die 18-Jährige stieg ein, setzte sich in eine Sitzbank.

Doch die jungen Belästiger – gerade mal 13, 12 und 11 Jahre jung – erwiesen sich als hartnäckig. Sie folgten ihrem Opfer und setzten sich zu der Frau.

„Plötzlich griff einer der Jungen ihr an die Brust“, schildert der Polizeisprecher. „Als sie aufstand, um wegzugehen, fasste ein weiterer ihr ans Gesäß. Daraufhin verpasste die 18-jährige dem 13-jährigen eine Ohrfeige.“

Woraufhin das junge Trio sein Aggressionspotenzial offenbarte: Alle drei Kinder zusammen griffen die junge Frau nun an, stießen sie zu Boden, schlugen und traten auf sie ein.

Ein Zeuge ging zum Glück dazwischen und trennte die gewalttätigen Jungen von der Frau.

Bis zum Eintreffen der Polizei wurden die Kinder im Zug festgehalten. Sie wurden im Anschluss zur Polizeiwache gebracht und bis auf Weiteres dem Jugendamt übergeben, da die Eltern nicht erreicht werden konnten, schildert der Polizeisprecher. Die junge Frau wurde nach eigenen Angaben wenigstens nicht verletzt.

Kaum eine Stunde nach unserer Veröffentlichung meldete sich die 18-jährige Unnaerin selbst in den Kommentaren auf unserer Facebookseite. Wir schrieben sie an, und sie berichtete uns, wie sie sich am Tag nach diesem üblen Erlebnis fühlt.

„Ich bin immer noch so schockiert. Jetzt sogar Kinder.  Soweit geht es mir ja gut. Außer ein paar blauen Flecken und dem Schock.

Ich komm da echt nicht drüber weg. Es hätte jedem passieren können. Und ich weiß jetzt wirklich, wie schnell sowas gehen kann. Wer weiß, was gewesen wäre wenn keiner dabei gewesen wäre.

Ich bedanke mich aber bei ihnen, dass sie es öffentlich gemacht haben. Das kann einfach nicht sein, dass sowas passiert.“

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5 KOMMENTARE

  1. Es sollte noch erwähnt werden, dass diesen „Kinder“ keinerlei rechtliche Konsequenzen drohen. Die Eltern werden die Brut irgendwann aus der „Obhut“ abholen und im gleichen Stil weiter erziehen wie bisher. In einigen werden die Jungs sicher zu kräftigen Intensivtätern herangewachsen sein.

    Willkommen in einem Europa ohne Grenzen…

  2. Mir fällt auf, wie dankbar die junge Frau dafür ist, dass man diese Tat öffentlich gemacht hat. Und dann denke ich an die vielen Frauen, denen noch viel schlimmeres passiert ist. Und ich denke an die Presse und auch an die Polizei, die diese Verbrechen verharmlost, verleugnet und totgeschwiegen haben. Wie müssen sich die Opfer solcher Verbrechen fühlen, wenn sie diese Verleugnung erfahren? Wenn einem jedes Mitgefühl und Mitleid verweigert wird. Ich weiß nicht, wie diese „Journalisten“ und „Polizisten“ mit sich selber klarkommen, noch in den Spiegel sehen können. Ich weiß nur, dass in Deutschland etwas geschieht, was die Seele eines ganzen Volkes für immer zerstören kann.