„Auch Video darf kein Tabu sein“: Kamens CDU-Senioren greifen Sicherheit am Markt auf

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Der Telgmann-Brunnen auf dem Alten Markt in Kamen. (Foto Privat)
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Auch private Security und Videokameras dürfen kein Tabu sein – meint die ältere Generation der Kamener CDU.

„Ist der Kamener Marktplatz noch sicher? “ Diese Frage stellt sich Ernst-Dieter Standop, Vorsitzender der Seniorenunion der Sesekestadt.

Hintergrund ist die heftige öffentliche Diskussion um die Sicherheit vs. Kriminalität und Vandalismus in der Kern-City, speziell eben auf dem Alten Markt, ausgelöst vom „Ficki-Ficki-Brandbrief“ des  früheren Hauptschulsozialarbeiters Michael Lowey (SPD) an Bürgermeisterin Elke Kappen (ebenfalls SPD).

Die Kamener CDU-Senioren argumentieren einerseits zwar mit der polizeilichen Kriminalitätsstatistik, wonach die Kriminalität auch in Kamen Jahr für Jahr sinke; gleichwohl:

„Angsträume beeinflussen immer das Sicherheitsgefühl“, und als solcher Angstraum, der Unsicherheit und Unbehagen auslöse, sei schon vor fast 20 Jahren der Kamener Marktplatz genannt worden. Und zwar bei einer damaligen Bürgerbefragung der Kreispolizeibehörde Unna.

„Als Angst auslösende Fakten wurden lärmende und gewaltbereite Jugendliche, Alkoholkonsum, Betrunkene sowie ausländische junge Männer genannt. An dieser Situation scheint sich seit fast 20 Jahren nichts geändert zu haben.“

Die entscheidende Frage muss für die Seniorenunion also lauten:

„Wie kann das Sicherheitsempfinden der Kamener Bevölkerung in Bezug zum Kamener Marktplatz und Umgebung positiv beeinflusst werden?“  In Stichworten nennt der Vorsitzende Standop:

  • Hohe Präsenz der Ordnungsbehörde und der Polizei,
  • ggf.  auch Präsenz privater Sicherheitsdienste zu den Brennpunktzeiten,
  • konsequente Ahndung von Normverstößen,
  • Platzverweise für angetrunkene Personen,
  • Einbindung der Anwohner in Präventionskonzepte, 
  • auch Videoüberwachung dürfe kein Tabu sein.

„Abwarten nach dem Motto ,Das wird sich schon geben´ ist der absolut falsche Weg.“

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1 KOMMENTAR

  1. Wie erfreulich, die CDU-Senioren haben als auch eine Meinung zu Fi**i-Fi**i-Fachkräften. Dann sei daran erinnert, wer voller Begeisterung diese Fachkräfte ins Land gelassen hat und dabei „refugees welcome“ geschrien hat.
    NEIN, das Problem besteht NICHT schon seit 20 Jahren, in den letzten 4 Jahren ist es deutlich schlimmer geworden.
    NEIN, Videoüberwachung und Polizeipräsent sind KEINE Lösung.

    Eine mögliche Lösung wäre die zügige Rückführung ins Heimatland bei Straftaten, aber offensichtlich kommt das für die Senioren-CDU auf gar keinen Fall in Frage. Stattdessen sollen Polizisten als Babysitter beschäftigt werden, die eigentlich Wichtigeres zu tun hätten.

    Die wichtigste Präventivmaßnahme ist, dass man diejenigen nicht mehr wählt, die uns diesen Mist eingebrockt haben. Wenn die CDU-Senioren also wirklich etwas bewegen wollen, empfehle ich den Austritt aus der CDU.