Lkw rammt Pkw, pflügt Vorgärten – Beherzter Zeuge als Retter in der Not

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Symbolbild / Pixabay
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Auto gerammt, Vorgärten gepflügt – das alles mit einem tonnenschweren Fahrzeug,  aber nicht mit Absicht. Als Retter in der Not trat geistesgegenwärtig ein Zeuge mit technischem Sachverstand auf den Plan.

Ein internistischer Notfall war offenbar die Ursache für die Crashfahrt, die ein 54-jähriger Lkw-Fahrer aus Unnas Nachbarstadt Werl heute Mittag im Kreis Soest hinlegte.

Der Lastwagen kreiste zunächst 10 bis 12 Mal in einem Wohngebiet, rammte einen geparkten VW und schob ihn mit seinem Sattelauflieger vor einen Baum; außerdem pflügte er mit seinem Gespann mindestens vier Vorgärten.

Ein beherzter Anwohner wusste dank seines technischen Verständnisses, wie man den fahrenden Lkw stoppen konnte:

Er sprang auf das rollende Fahrzeug und löste einen Bremsschlauch, wonach das Gespann stehen blieb.

Der Fahrer konnte den Lkw noch selbstständig verlassen, er wirkte apathisch, schildert die Kreispolizei Soest. Rettungskräfte vermuteten einen internistischen Notfall und forderten sofort einen Rettungshubschrauber an, der den Werler nach Lünen ins Krankenhaus flog.

Durch den Unfall entstand in dem Wohngebiet in Lippetal Sachschaden in Höhe von zirka 44.000 Euro.

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