Drei Gesamtschüler wollten Lehrer töten: Wichtiger Zeuge gesucht

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Verabredet,  um den Lehrer umzubringen.

Die Dortmunder Polizei und Staatsanwaltschaft gehen einem grausigen Plan nach – der zum Glück knapp vor der Ausführung scheiterte.

Drei Schüler der Martin-Luther-King-Gesamtschule in Dorstfeld lockten einen Lehrer in einen Hinterhalt, um ihn nach bisherigen Erkenntnissen  dort zu töten. Mit Hammerschlägen auf den Kopf.

Nachdem das mörderische Vorhaben beim  Elternsprechtag am 11.05.2019 bekannt wurde, informierte die Schule am Montag die Polizei.

So weit die Mitteilung der Behörden vom heutigen Dienstag.

Nach Informationen des WDR fühlte sich einer der Schüler von dem Lehrer offenbar ungerecht behandelt. Ihm drohte das Sitzenbleiben. Die drei sollen daher gemeinsam  einen vermeintlichen medizinischen Notfall geplant haben: Einer sollte sich – als angeblich „Verletzter“ – in einen Garagenhof legen, der Lehrer sollte so dorthin gelockt und mit Hammerschlägen auf den Kopf getötet werden.

Sein Misstrauen rettete dem Pädagogen vermutlich das Leben: Er schöpfte Verdacht und rief vorsichtshalber einen Rettungswagen.

Gesucht wird  ein männlicher Zeuge, der am vergangenen Donnerstag, 09.05.2019, möglicherweise „ein Geschehen beobachten konnte, welches in ein Tötungsdelikt münden sollte“.

Dieser Zeuge soll am Tattag gegen 14 Uhr mit einem Hund an einem Fußweg neben dem Lehrerparkplatz der Martin-Luther-King-Gesamtschule an der Fine Frau spazieren gegangen sein. Möglicherweise konnte er Beobachtungen machen, die für die Ermittlungen der Dortmunder Mordkommission wichtig sind.

Er möge sich bei der Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter 0231 – 132 7441  melden.

Die Ermittlungen dauern an.

Aus gesicherter Quelle erfuhren wir, dass die drei Schüler 16, 17 und 18 Jahre alt sind. Der Hauptverdächtige hat die türkische Nationalität, die beiden anderen sind Deutsche mit türkischem Migrationshintergrund.

 

UPDATE am Mittwoch, 15.5. Zwei der Jugendlichen sollen gestanden haben, dass sie den Lehrer mit einem Hammer töten wollten. Was die drei davon abhielt, ihren Plan umzusetzen, sei unklar, sagte Staatsanwalt Giesenregen in Dortmunder Medien. Zwei hatten einen Hammer dabei, bei dem dritten Jungen wurde später ebenfalls einer gefunden. Ebenso wie der 16-jährige Hauptverdächtige sind auch die anderen beiden je zuvor polizeilich auffällig gewurden. Sie wurden zunächst auf freien Fuß gesetzt, da keine Fluchtgefahr gesehen wird. Wahrscheinlich wird eine Anklage wegen Mordversuch folgen.

UPDATE am Donnerstag, 16.5.: Noch immer hat sich der gesuchte Zeuge nicht gemeldet. Der unbekannte Mann „könnte entscheidend dazu beitragen, die Tat aufzuklären und juristisch einzuordnen“, bittet Staatsanwalt Felix Giesenregen diesen wichtigen Zeugen dringend, sich zu melden. Er soll am Tattag gegen 14 Uhr mit einem Hund an einem Fußweg neben dem Lehrerparkplatz der Martin-Luther-King-Gesamtschule spazieren gegangen sein ( Fine Frau). Zur Verdeutlichung, wo das genau ist, hat die Polizei diese Fotos beigefügt.

Tatort Bild 2
Tatort Bild 1

 

 

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