Syrien, Iran, Irak, Westbalkan: Weiter sinkende Zahlen in Erstaufnahme Massen

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Die EAE Massen (Landesstelle). Archivbild Rundblick
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„Syrien, Iran, Irak – die Herkunftsländer der insgesamt 6.743 Menschen, die in der Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) Unna-Massen 2018 registriert wurden, liest sich wie eine Liste von Krisenländern“, stellt die Kreisverwaltung Unna fest.

Sie veröffentlicht die Jahresbilanz für die „Landesstelle“ mit der Quintessenz, dass „erneut weniger asylsuchende Menschen kamen“.

  • Im Jahr 2017 wurden in der EAE  7.537 Menschen registriert, die Tendenz sei somit fallend.
  • Zu Spitzenzeiten in 2015 zählten die Mitarbeiter in einem halben Jahr 15.970 Personen.
  • „Die meisten Menschen kamen 2018 aus Syrien, dem Iran, dem Irak und aus den Westbalkan-Staaten in die Erstaufnahmeeinrichtung“, erklärt EAE-Leiter Frank Hoose.

Die Erstaufnahmeeinrichtung in Unna-Massen wird vom Kreis im Auftrag und auf Kosten des Landes betrieben. 13 feste Mitarbeiter der Kreisverwaltung sowie zwei Unterstützungskräfte der Bezirksregierung Arnsberg bildeten die Belegschaft, als der Betrieb im Juli 2015 aufgenommen wurde.

Inzwischen ist der Stellenbestand auf 23 angewachsen. Sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ohne vorherige Verwaltungsausbildung beim Kreis Unna eingestellt wurden, absolvierten in 2018 erfolgreich ihre Prüfung als Verwaltungsfachangestellte.

Hauptaufgabe der Erstaufnahmeeinrichtung ist die Registrierung, also die Ersterfassung der persönlichen Daten und die Identitätsfeststellung mittels elektronischem Fingerabdruckverfahren von asylsuchenden Personen, sowie die Zuführung zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

PM Kreis Unna / Max Rolke

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