Nach Mordversuch am Lehrer nun Verweis von der Schule

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Akte / Aktennotiz, Symbolbild Pixabay
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Sie lockten den Lehrer gemeinsam in einen Hinterhalt und wollten ihn mit Hammerschlägen auf den Kopf ermorden. Sein Misstrauen rettete dem Pädagogen der Martin-Luther-King-Gesamtschule Dorstfeld am 9. Mai vermutlich knapp das Leben.

Rundblick berichtete.

Während die Ermittlungen gegen den 16-jährigen Hauptverdächtigen und seine jugendlichen Komplizen (17, 18) weiter andauern, erfolgte nun die erste Konsequenz.

Der 16-Jährige, der das mörderische Komplott gegen den Lehrer aus Rache wegen aus seiner Sicht ungerechter Benotung ausgeheckt hatte, wurde ebenso wie sein 17-jähriger Mitschüler endgültig der Schule verwiesen. Diese Entscheidung der Schulleitung hat die Bezirksregierung laut Dortmunder Medien am heutigen Freitag (7. 6.) bestätigt.

Beide Jungen waren bereits von der Schule suspendiert worden und sollen nun an einer anderen Schule unterrichtet werden. Die 16 und 17 Jahre alten Jugendlichen sollen jetzt an einer anderen Schule unterrichtet werden. Sie waren bereits von der Schule suspendiert worden und durften das Schulgelände nicht mehr betreten.

Laut Dortmunder Staatsanwaltschaft wird gegen alle drei Jugendlichen wegen Mordversuchs und Verabredung zu einem Verbrechen ermittelt. Auf Untersuchungshaft wurde bei keinem erkannt.

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