Identität gestohlen und auf Einkaufstour gegangen

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Symbolbild / Archiv Rundblick Unna
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Identität geklaut und Waren bestellt. Autsch.

Ein 30-jähriger Iserlohner stellte am Dienstag fest, dass er nicht mehr auf sein E-Mail-Fach zugreifen kann. Jemand hatte Login-Daten und Handy-Nummer geändert. Später bemerkte er, dass er auch nicht mehr in sein Instagram-Konto kam. Und dass eine Bestellung bei einem großen Internet-Händler lief, die er nicht veranlasst hatte.

„Er ist vermutlich Opfer eines Identitätsdiebstahls geworden. Immer wieder kapern Betrüger Identitäten und Konten“, warnt die Polizei MK.

Sie rät deshalb dringend zur „Datensparsamkeit“: Man sollte online nicht alles preisgeben. Ein Betrüger kann alles gebrauchen: Geburtsdatum, Mädchennamen, Adresse, Funktion beim Arbeitgeber, Telefonnummer.

Sichere Kennworte sind Pflicht.

  • Wer „1234“ als Passwort nutzt, öffnet Betrügern Tür und Tor.
  • Achtstellig ist out.
  • Für jeden Dienst sollten andere Kennworte verwendet werden.
  • Sie sollten Klein- und Großbuchstaben, Zahlen und Zeichen enthalten, aber keine realen Worte.
  • Man kann sich statt dessen einen Satz ausdenken. Von jedem Wort verwendet man den ersten Buchstaben eines jeden Wortes, Zahlen und Sonder-/Satzzeichen.
  • Ein #Beispiel: „Ich habe in den letzten drei Monaten mindestens 10 % abgenommen.“ Daraus würde das Kennwort: IhidldMm10%a.
  • Netz-Nutzer sollten regelmäßig kontrollieren, ob es weitere Profile unter ihrem Namen gibt. Die könnten von Namensvettern oder von Betrügern stammen. Im Zweifel sollte man die Netzwerk-Betreiber informieren.
  • Wer in sozialen Netzwerken Freundschafts-Anfragen von Fremden annimmt, der geht ein Risiko ein. Aktuelle Virenscanner sind ein Muss.
  • Im Fall eines Betruges sollte Anzeige erstattet werden.
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