Staunen beim Partnerstadtbesuch in Ungarn: Ajka hat 2 Bäder, Parks, heile Straßen UND bald eine neue Eishalle

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In Ajka geht es voran: Unnas kleine Partnerstadt in Ungarn baut derzeit eine neue Eissporthalle für rund 4,5 Mio. Euro. Ein Freizeitbad hat sie schon - und noch mehr. (Fotoquelle FLU)
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Staunen und von der kleinen Partnerstadt in Osteuropa lernen?

Gerade mal halb so groß wie Unna ist Ajka in Ungarn. Nichtsdestotrotz bietet die Stadt ihren Bürgern ein großes Hallenbad, ein Freizeitbad mit großzügigen Außenanlagen sowie – in absehbarer Zeit – eine neue Eissporthalle mit einer Kapazität von bis zu 1500 Plätzen.

„Nach Angaben des Bauleiters liegen die Baukosten bei ca. 4,5 Mio. Euro“, berichtet Klaus Göldner von der Freien Liste Unna (FLU) aktuell aus Ungarn.

(Fotoquelle FLU)

Auf Einladung der Partnerstadt weilt über Pfingsten eine Delegation des Unnaer Stadtrates in Ajka. Klaus Göldner zeigt sich beeindruckt darüber, wie die ehemalige Bergbaustadt etwa 150 Kilometer südwestlich von Budapest den schwierigen Strukturwandel nach Schließung der Bauxitmine und des Aluminiumwerks gemeistert hat. Der Schwerpunkt der Wirtschaft liegt nunmehr auf der Glas- und Kristallindustrie.

Und die Partnerstadt weiß bei ihren Besuchern aus Unna zu punkten: Gute Verkehrsinfrastruktur, die Straßen überwiegend in einwandfreiem Zustand, mehrere gut gepflegte Parkanlagen und ein innerstädtischer See, für jeden Bürger zugänglich; alle Achtung, staunt Klaus Göldner.

Und noch mehr fällt ihm positiv auf: „Ajka hat ein gut ausgebautes Fußballstadion für eine Mannschaft, die in der 2. ungarischen Liga spielt. Öffentliche und jedermann zugängliche Gartenbauflächen sowie soziale Bauprojekte runden das positive Bild ab. Ajka ist eine Stadt, in der es vorwärts geht!“

Hochinteressant ist für die Delegation aus Unna natürlich insbesondere der Neubau der Eissporthalle.

„Übrigens: Kommunale Straßenbaubeiträge für Anlieger sind in Ungarn unbekannt“, merkt Göldner in die aktuelle Debatte daheim in Unna an.

Die Rahmenbedingungen der kommunalen Selbstverwaltung seien für Unna und Ajka sicherlich unterschiedlich. „Wir hatten jedoch den Eindruck, dass hier Vieles richtig gemacht wird. Vielleicht könnte ein intensivierter Ideenaustausch für beide Partnerstädte hilfreich sein.“

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