Massenschlägerei mit Stuhlbeinen, Holzlatten, Werkzeugen, Molotowcocktails – Mob bedrängt Polizei

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Symbolbild / Archiv Rundblick
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Holzlatten, Stuhlbeine, Werkzeuge wurden geschwungen, Molotowcocktails wurden gezündet. Großeinsatz für die Dortmunder Polizei am Pfingstmontagnachmittag in der Nordstadt.

Gegen 16.15 Uhr kam der Alarm. Im Bereich  Schleswiger Straße/Schleswiger Platz sollten Dutzende Personen handgreiflich aneinander geraten sein, die Rede war von mindestens 80 Beteiligten, die mit Stuhlbeinen, Holzlatten, diversen Werkzeugen aufeinander eindroschen, auch Molotowcocktails zündeten.

Die alarmierte Polizei eilte mit starken Kräften zur Nordstadt. „Beim Eintreffen der Beamten flüchteten die Beteiligten in alle Richtungen“, berichtet Gunnar Wortmann vom Dortmunder Polizeipräsidium.

Die Polizisten löschten entzündete Molotowcocktails. Doch vor Ort bedrängte eine Gruppe von circa 150 Schaulustigen die zuerst eintreffenden Beamten und behinderte massiv ihre Arbeit.

„Mit Hilfe von Unterstzützungskräften aus ganz Dortmund und Nachbarbehörden sperrten die Polizisten den Schleswiger Platz großräumig ab und verhinderten durch starke Präsenz weitere Auseinandersetzungen“,

schildert Wortmann den Umfang dieses Einsatzes.

Im Umfeld der Auseinandersetzung stellten die Beamten diverse gefährliche Gegenstände sicher. Drei Tatverdächtige wurden festgenommen, die Ermittlungen zu der Auseinandersetzung und den Festgenommenen dauern an.

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1 KOMMENTAR

  1. Mit Molotow-Cocktails gegen die Polizei grenzt an Bürgerkrieg. Zumal damit schwerste bis tödliche Brandverletzungen verursacht werden können. Wird denn wenigstens wegen versuchten Mordes ermittelt?

    Oder zählen für Oberbürgermeister Sierau(SPD) und Polizeipräsident Lange(SPD) der Einsatz von Molotow-Cocktails als arabische Folklore?