Eichenprozessionsspinner überzieht Unna – Stadt informiert jetzt laufend auf Unna.de

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Fotoquelle Stadt Unna
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Der Eichenprozessionsspinner hat seit Freitag auch Unna erreicht. Und die Raupe überzieht weitere Bereiche der Stadt. Deshalb informiert die Stadt jetzt auf ihrer Internetseite Unna.de laufend aktuell über Sperrungen und Beseitigungsmaßnahmen auf öffentlichen Flächen.

  • Am heutigen Donnerstag, 13. Juni 2019, haben Mitarbeiter der Stadtbetriebe Unna in Alte Heide im Kreuzungsbereich eines Wirtschaftsweges einen Eichenprozessionsspinner-Raupenbefall entdeckt. Eine entsprechende Fachfirma für die Durchführung der Beseitigung wurde umgehend beauftragt.
  • Auch am Ernst-Barlach-Gymnasium ist ein Eichenprozessionsspinner-Raupenbefall gesichtet worden: im Bereich des „Offenen Klassenzimmers“ und am Parkplatz /Pestalozzi- und Goethestraße. Diese Bereiche wurden abgesperrt.
  • Am Weidenweg wurde ebenfalls ein Befall mit der Raupe des Eichenprozessionsspinners gemeldet. Auch dort wird eine Fachfirma zeitnah eine Beseitigung des Eichenprozessionsspinners durchgeführt.
  • Die Sperrung am Schulzentrum Nord  besteht weiter,  da es dort heute einen neuen Befall gegeben hat.  Ebenfalls heute haben die Stadtbetriebe an der Saarbrücker Straße einen Eichenprozessionsspinner-Raupenbefall beseitigen lassen.

Bürgerinnen und Bürger, die auf öffentlichen Wegen und Plätzen in der Stadt Unna Eichenprozessionsspinnerraupen feststellen, sollten diese bei den Stadtbetrieben Unna unter Tel.: 02303/2003-0 oder info@stadtbetriebe-unna.de melden. Detaillierte Informationen zum Eichenprozessionsspinner sind auf der Internetseite des Landesbetriebes Wald und Holz NRW (www.wald-und-holz.nrw.de/ueber-uns/forschung/eichenprozessionsspinner) zu finden.

Eichenprozessionsspinner: befallener Baum. (Foto Privat)

Allgemeine Hinweise:

Der Eichenprozessionsspinner tritt an Eichen auf. Seine Raupen durchleben sechs Larvenstadien und legen den Weg vom Nest zu den Eichenblättern in langen, mehrreihigen Prozessionen zurück; aus diesem Verhalten leitet sich der Name ab. Um sich vor Feinden zu verteidigen, entwickeln sie im dritten Larvenstadium sogenannte Brennhaare, die ein Gift enthalten, das allergieauslösend wirken kann. Die Nester sind bis zu einem Meter lang und befinden sich meist am Stamm oder unter den Astgabeln. Detailliertere Informationen bietet das Julius Kühn-Institut: www.jki.bund.de

Wenn Menschen mit den Brennhaaren in Kontakt kommen, kann dies einen starken Juckreiz auslösen, der mehrere Tage andauern kann. Auf der Haut können Flecken oder Quaddeln auftreten, die Insektenstichen ähneln, die sogenannte Raupendermatitis. Die Brennhaare reizen bei manchen Menschen auch die Schleimhäute der Atemwege und können Husten, Bronchitis oder Asthma auslösen. Außerdem kann es zu Reizungen der Augen kommen, in Form von Rötungen, Juckreiz und einer Bindehautentzündung. In äußerst seltenen Fällen können die Brennhaare eine Kreislaufreaktion verursachen.

Wer mit den Raupenhaaren in Kontakt geraten ist, der sollte möglichst rasch Duschen und die Haare waschen. Auch die Kleidung sollte gewechselt und gewaschen werden. Bei Hautausschlag, Atemnot oder anderen allergischen Reaktionen sollte der Arzt aufgesucht werden.

PM: Stadt Unna

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