Wegen Totschlags gesucht: Mutmaßlicher Kapitalverbrecher im Bahnhof Hamm gefasst

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Symbolbild Festnahme / Handschellen (Foto Pixabay)
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Er wurde gesucht wegen Totschlags – zwei Monate tauchte er unter. Bis er gestern Nachmittag der Bahnpolizei in Hamm in die Arme lief.

Beamte der Bundespolizei haben am späten Donnerstagnachmittag (13. 6.) einen Mann festgenommen, der seit April von der Staatsanwaltschaft Detmold gesucht wurde. Der 21-jährige Afghane soll ein Kapitalverbrechen begangen haben: Der Vorwurf lautet auf Totschlag.

Gegen 17:30 Uhr wurde er im Hauptbahnhof Hamm angehalten und kontrolliert, berichtet Bundespolizeisprecher Jürgen Gerdes. Zunächst war den Beamten gar nicht klar, wen sie mit diesem 21-Jährigen vor sich hatten. Denn der Afghane gab bei der Prüfung seiner Personalien Aliasdaten an.

Erst eine „Sofortüberprüfung der Fingerabdrücke“, das sogenannte „Fast-ID Verfahren“, erbrachte auf der Bundespolizeiwache die Gewissheit, dass es sich bei dem jungen Asylbewerber um den Mann handelte, der von der Detmolder Staatsanwaltschaft wegen Totschlags zur Festnahme ausgeschrieben war.

Der 21-Jährige wurde anschließend von der Bundespolizei an das Polizeipräsidium Hamm überstellt.

Was ihm konkret vorgeworfen wird, teilt die Bundespolizei in ihrem Bericht nicht mit; eine entsprechende Anfrage unserer Redaktion ist gestellt (wir berichten nach).

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