Abschiebung drohte – Mann richtet Messer gegen sich selbst

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Symbolbild, Pixabay
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Mit Unterstützung eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) musste die Märkische Kreispolizei am heutigen Dienstag (18. 6.) in den frühen Morgenstunden eine brenzlige Situation befrieden. Die geplante Abschiebung eines abgelehnten Asylbewerbers drohte zu eskalieren.

Gegen 3.30 Uhr gab es in der Unterkunft in Kierspe einen größeren Polizeieinsatz, schildert der MK-Polizeisprecher. Im Rahmen eines sogenannten „Vollzugshilfeersuchens“ leistete die Kreispolizei Unterstützung bei der Abschiebung eines 27-jährigen Irakers.

In dem Moment, als er die Polizisten erkannte, hob er ein Messer hoch und richtete es gegen sich selbst.

Die MK-Polizei forderte aufgrund der bedrohlichen Lage die Unterstützung durch Spezialeinsatzkräfte an. Mit ihrer Hilfe konnte der Iraker nach sechs Stunden zur Aufgabe überredet werden.

„Er wies leichte Schnittverletzungen auf, die er sich selbst zugefügt hatte“, berichtet die Polizei.

Das SEK übergab den Mann dem zuständigen Ausländeramt.

Wir berichten nach.

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