Letzter Versuch: Wieder einkaufen im Dorf – direkt in Unna-Lünern

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Verena Huske, Günther Drexel-Grau, Helmut Eichhorst und Gabi Olbrich-Steiner (v.li.) hoffen auf lebhaftes Interesse für den Informationsabend am Freitag im Ludwig-Polscher-Haus. Ein Dorfladen, betonen sie eindringlich, steht und fällt mit dem Mitziehen der Dörfler. (Foto RB)
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Milch, Käse, Brot, Nudeln – schnell mal in den Laden springen statt sich für jede Tüte Milch extra ins Auto zu setzen und nach Unna zu fahren… wieder einkaufen auf kurzem Weg vor Ort in Lünern!

Ein letzter Versuch, hat die  Initiative „Wir in Lünern“ beschlossen – mit dem eindringlichen Appell:

„Die Leute müssen mitmachen. Sonst kann es nicht klappen.“

Für Freitag, 28. Juni, lädt die Arbeitsgruppe Nahversorgung zu einer Abendveranstaltung ein, bei der ein Experte in Sachen Dorfläden Möglichkeiten vorstellt und gelungene Beispiele aus der Praxis liefert. Wolfgang Gröll hat bereits geholfen, zahlreiche Dorfläden zu etablieren.

„Wer tatsächlich wieder eine Einkaufsmöglichkeit im Dorf haben möchte, sollte bitte zu dieser wichtigen Veranstaltung ins Ludwig-Polscher-Haus kommen“, formulieren Gabi Olbrich-Steiner, Helmut Eichhorst, Günther Drexel-Grau und Verena Huske ihre Erwartungen an den Freitagabend.

In Verena Huskes Fotostudio direkt neben der Kirche ist derzeit der Wochenend-Brötchenverkauf (Brötchenexpress) untergebracht. Denkbar sei durchaus, dass dort auch der avisierte kleine Laden Einzug halten könnte, sagte sie uns bei einem Pressetermin am Montagnachmittag. Erste Priorität hätte jedoch eine Containerlösung auf dem Platz vor dem Alten Lehrerhaus.

Vorstellbar wäre eine Genossenschaft oder eine Unternehmensgesellschaft, die jeweilige Vorteile und Voraussetzungen wird Referent Wolfgang Gröll am Freitag erläutern. Ebenso die Frage nach Fördermitteln, notwendigem Personaleinsatz etc.

Die engagierte Arbeitsgruppe hofft am Freitag ab 19 Uhr auf ein volles Ludwig-Polscher-Haus. Um einen weiteren – diesmal letzten – Versuch zu starten, dass man in Lünern wieder einkaufen kann.

 

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1 KOMMENTAR

  1. Auch wenn ich dort nicht wohne, so finde ich diese Initiative sehr unterstützenswert und wünsche mir, dass sie sich weiter verbreitet! Für den Verbraucher ist der Einkauf stressfreier, fördert den Kontakt und ist kommunikationsfreundlicher, spart Zeit, und der Verkäufer kann gezielter auf die Wünsche seiner Kunden eingehen. Selbst wenn man dort nicht die große Auswahl haben wird, so wird sich die Effektivität für die Gesellschaft sicher bezahlt machen.