Lebensgefährliche Aktion: Radmuttern von Kleinbus gelöst – Zeuge verfolgt Täter

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Symbolbild, Quelle Pixabay
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Zum dritten Mal in kurzer Folge ein solch lebensgefährlicher Vandalismus – diesmal hat ein hellwacher Zeuge die Täter nicht nur beobachtet, sondern sogar noch verfolgt.

Ort des Geschehens war am späten Dienstagabend, 25. Juni, die Lohauserholzstraße in Hamm-Pelkum. Ein 21-jähriger Anwohner hörte gegen 23.20 Uhr verdächtige Geräusche vor seinem Haus. Er sah aus dem Fenster und bemerkte am Fahrbahnrand zwei Männer, die sich an einem weißen Kleinbus zu schaffen machten.

Einer hatte zunächst die Radkappe am hinteren rechten Reifen des Mercedes Sprinters entfernt und anschließend fünf von sechs Radmuttern gelöst.

Als der Zeuge die Täter ansprach, flüchteten sie zu Fuß in Richtung Rathenaustraße.

Der junge Hammer nahm kurz entschlossen die Verfolgung auf. Er rannten den Tätern hinterher und konnte noch sehen, wie sie in einen älteren champagnerfarbenen Mercedes E190 mit polnischem Kennzeichen sprangen und mit ausgeschaltetem Licht davonfuhren.

Ein Täter ist etwa 1,85 Meter groß, hatte dunkelbraune Haare, trug ein schwarzes T-Shirt mit grünem Aufdruck, eine schwarze Jogginghose und eine braune Basecap. Der zweite Täter kann nicht beschrieben werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen und bittet unter der Telefonnummer 02381 916-0 um Hinweise auf die Flüchtigen.

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