Angriffe auf Bundespolizisten: Tobende Frau tritt und spuckt Essen, volltrunkener Fluggast flippt aus

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Symbolbild, Pixabay
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Zwei tätliche Angriffe auf Beamte der Bundespolizei binnen weniger Stunden. Zwei Polizisten wurden verletzt, einem wurde das Hemd zerrissen.

Frühmorgens am Hauptbahnhof mit Essen gespuckt

Gegen 04:30 Uhr heute früh (28. 6.) überprüften Bundespolizisten einen Mann im Dortmunder Hauptbahnhof. Einer 26-jährigen Frau passte das offenbar überhaupt nicht. Sie begann, die Einsatzkräfte ohne Unterlass zu stören. „Dies tat sie durch laute Rufe und durch ständiges Berühren der Einsatzkräfte“, berichtet BuPo-Sprecher Volker Stall.

Dann wurde die junge Dame rabiat: Sie rammte einem Beamten den Ellenbogen in die Rippen, wurde daraufhin überwältigt, wehrte sich jedoch wie wild und spuckte einen Bundespolizisten mit Essensresten an.

Zu dritt mussten die Polizisten die tobende Frau schließlich zur Wache tragen. Sie trat dabei einen Beamten so dermaßen gegen die Hand, dass er später seinen Dienst einstellen musste und sich in ärztliche Behandlung begab.

In der Wache angekommen, beleidigte die Dortmunderin die anwesenden Bundespolizisten fortwährend und erklärte ihnen, was sie von der deutschen Polizei hielt. Sie ist übrigens selbst Deutsche, Biodeutsche, setzte Volker Stall auf Nachfrage hinzu, also ohne Migrationshintergrund.

Die zuvor polizeilich unbekannte junge Frau hat sich ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Sachbeschädigung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte eingehandelt.

Flugzeug am blauen Himmel über Unna. (Archivbild RB)

Flug verpasst – volltrunken Polizisten angegriffen

Er verpasste aus eigener Schuld seinen Flug – und rastete aus.

Gegen 18:00 Uhr wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei gestern Abend am Dortmunder Airport auf einen betrunkenen Mann aufmerksam. Er hatte seinen Flug nach Kattowitz (Polen) selbstverschuldet verpasst und ging nun lautstark eine Flughafenmitarbeiterin an, beleidigte und bedrohte diese.

Die Bundespolizisten erteilten ihm  einen Platzverweis für das Flughafengebäude.  Er weigerte sich zu gehen, mehrmals. Also wurde nachgeholfen.

Vor der Bundespolizeiwache leistete der Pole plötzlich Widerstand, indem er nach den Einsatzkräften schlug und trat. Diese überwältigten ihn, doch das ging nicht reibungslos vonstatten: Ein Bundespolizist erlitt Verletzungen an  Handgelenk, Unterarm und Knie, einem Kollegen wurde das Diensthemd beschädigt. Zudem wurde ein Einreisestempel lädiert.

Ein Alkoholtest ergab 1,4 Promille. Der Mann hat ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Hausfriedensbruch, Bedrohung, Sachbeschädigung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte am Hals.

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