Innenminister Reul wünscht sich in Lünen „Welle der Solidarität“ mit Polizei und Rettern

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Archivbild - Innenminister Herbert Reul (CDU) am 2. Juli 2019 im Hansesaal Lünen. (Rundblick Unna)
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NRW-Innenminister Herbert Reul hat am Dienstagabend (2. Juli) in  Lünen eindringlich für einen neuen, respektvollen Umgang mit der Polizei geworben. Bei seinem Auftritt im Hansesaal auf Einladung der CDU Kreis Unna wünschte sich der Minister „eine Welle des Respekts für Polizisten“ und ebenso für Retter.

Beide seien zunehmend schlimmer Respektlosigkeit und einer alarmierend wachsender Zahl tätlicher Angriffe ausgesetzt. „6000 Mal im Jahr gibt es gewalttätige Angrife auf Polizeibeamte“, nannte Reul die Besorgnis erregenden Zahlen. „Wir bezahlen Leute, die auf uns aufpassen, und dann üben wir Gewalt gegen sie aus? Wie widersinnig ist das!“ Und wie schlimm sei das, unterstrich er.

Man könne Dank und Respekt nicht anordnen oder gar befehlen. „Aber ich möchte die Bitte äußern, an alle. Bitte einfach mal Danke sagen!“

  • Bei seinem ca. zweieinhalbstündigen Auftritt sprach der Innenminister eine Vielzahl von Aspekten der inneren Sicherheit im Land an und beantworte anschließend Fragen der Besucher. HIER der Bericht.
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