Räumung Töddinghauser Str.: Bürgermeister Schäfer steht hinter Entscheidung – „Alle Fragen werden geklärt“

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Der Wohnkomplex an der Töddinghauser Straße in Bergkamen. (Fotoquelle Youtube / https://www.youtube.com/watch?v=VnsLCPJ7u-U&feature=youtu.be&fbclid=IwAR28B-yATsSoh_8TO0xEBGOwNdzP0_vM50nQnvX_mpx4_UrEz2WepfQKTmw
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„Auf alle Fragestellungen vollständig und nachprüfbar eingehen“: Das will Bergkamens Bürgermeister Roland Schäfer nach den hochgekochten Diskussionen um die Räumungen der Wohngebäude an der Töddinghauser Straße neben den Turmarkaden (Rundblick berichtete über den Fall und das „SCHOCKVIDEO).

Zugleich betont Schäfer: Die Entscheidung zur Räumung sei richtig gewesen. Er stehe „uneingeschränkt“ dahinter.

In einer Pressemitteilung vom heutigen Abend (3. 7.) fasst Roland Schäfer zusammen, wie er und seine Stadtverwaltung mit der Problematik weiter umgehen werden. Hier die Mitteilung im Wortlaut.

Am 10. Mai 2019 wurde in den Wohngebäuden Töddinghauser Straße 135 und 137 eine extrem hohe Kohlenmonoxidkonzentration festgestellt, ausgelöst durch ein Brandereignis in dem benachbarten leerstehenden Gebäudekomplex.

Die daraufhin angeordnete Räumung der Wohngebäude am 15. Mai wegen festgestellter lebensgefährlicher Brandschutzmängel hat eine ganze Reihe von Diskussionen in den Medien ausgelöst, noch einmal befeuert durch ein anonymes YouTube-Video vom 22. Juni und ganz aktuell durch einen Fragenkatalog der Fraktion BergAUF Bergkamen vom 03 .Juli.

Zum gegenwärtigen Erkenntnisstand erklärte Bürgermeister Roland Schäfer heute, dass alle Fragen ernstgenommen und keine Fragen offen gelassen werden.

Roland Schäfer, Bürgermeister von Bergkamen. (Archivbild / Quelle Stadt Bergkamen)

„Ein Teil der benannten Gesichtspunkte und Aspekte ist bereits in Pressegesprächen beantwortet worden“, so der Bürgermeister. „Aber auch auf die übrigen Fragestellungen werden wir vollständig und nachprüfbar eingehen.“

Die Entscheidung zur Räumung der Wohngebäude sei eine gemeinsame Entscheidung des gesamten Verwaltungsvorstandes der Stadt gewesen, die man sich nicht leicht gemacht habe.

Ich persönlich und die übrige Verwaltungsführung stehen bis heute uneingeschränkt hinter der Entscheidung vom 15. Mai 2019“, so Roland Schäfer.

Wie Bürgermeister Schäfer weiter mitteilte, sei der für Bauaufsicht und vorbeugenden Brandschutz zuständige Erste Beigeordnete, Dr. – Ing. Hans-Joachim Peters, nach längerer Abwesenheit seit heute wieder im Dienst und kümmere sich mit Nachdruck um die Aufarbeitung der noch offenen Fragen. Bei einer Reihe von Themen sei aber eine aufwendige Aktenrecherche erforderlich. In der öffentlichen Sitzung des Fachausschusses für Umwelt, Bauen und Verkehr am nächsten Dienstag, den 09. Juli 2019, stehe das Thema aber bereits auf der Tagesordnung.

In diesem Zusammenhang wies Bürgermeister Roland Schäfer auch darauf hin, dass die Beigeordnete, Christine Busch, in Bezug auf die Räumung zwar immer – im Einvernehmen mit dem Bürgermeister – Entscheidungen treffen musste, innerhalb der Verwaltung originär jedoch als Dezernentin insbesondere zuständig sei für die Vermeidung von Obdachlosigkeit.

Deshalb betonte Roland Schäfer: „Die in den sozialen Medien laut gewordene Kritik an der Beigeordneten Christine Busch ist in keiner Weise gerechtfertigt. Ich danke Christine Busch ganz ausdrücklich für ihr großes Engagement, die betroffenen Menschen in ihrer schlimmen Situation zu unterstützen!“

„Jeder von uns hat volles Verständnis für die Sorgen und Ängste der Menschen, die ihre Wohnungen räumen mussten. Ihnen gilt mein Mitgefühl. Wo es geht, versuchen wir zu helfen“, so Roland Schäfer abschließend.

Bürgermeister Schäfer hat auf seiner persönlichen Homepage einen sehr umfangreichen Katalog von bislang 19 oft gestellten Fragen mit seinen Antworten zusammengestellt. Hier der Link: http://www.roland-schaefer.de/Evakuierung-Bergkamen-2019.htm

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