Polizeieinsatz in Unna-City: Wohn-/Geschäftshaus abgesperrt

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Polizeiauto, Archivbild Rundblick.
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Ein größerer Polizeieinsatz lief am Samstagmittag (6. 7.) in der Unnaer City, konkret auf der Bahnhofstraße gegenüber dem Rathausplatz. Unverzüglich machten Gerüchte von „Geiselnahme“ und „SEK“ die Runde, dem sei aber nicht so, beruhigte auf unsere Nachfrage ein Polizeisprecher in der Leitstelle Unna.

Was den Einsatz laut Mitteilung der Polizei erforderlich machte (Stand 12.15 Uhr):

Im Dachgeschoss des Hauses über dem Euro-Laden auf der Bahnhofstraße befindet sich ein Mann in einer Wohnung, der dort heraus möchte. „Wir möchten ihn rausholen“, sagte uns der Polizeisprecher. Da man allerdings nicht wisse, wie der Mann darauf reagieren werde, sei sicherheitshalber der Bereich um das Haus abgesperrt worden.

„Wir möchten Passanten schützen“, machte der Polizeisprecher klar.  „Nicht, dass plötzlich etwas aus dem Fenster fliegt und in der Fußgängerzone landet.“

Denn die Polizei hatte beim Beginn des Einsatzes keine Kenntnis darüber, ob der Mann evtl. psychisch beeinträchtigt ist und zu Gewalttätigkeiten neigen könnte. „Der Einsatz ist eine reine Vorsichtsmaßnahme, damit keine Unbeteiligten gefährdet werden“, betonte der Sprecher.

Im Prinzip seien solche Einsätze wegen internen Vorfällen tägliches Geschäft der Polizei, allerdings sorge dieser am Samstagmittag mitten in der Stadt verständlicherweise für Aufsehen und Sorge. Dazu bestehe keinerlei Anlass: „Es braucht niemand Angst haben, heute in die Stadt zu gehen. Und von einer Geiselnahme oder SEK kann keine Rede sein.“

Der Polizeisprecher ging davon aus, dass der Einsatz innerhalb der nächsten Stunde beendet sein werde.

Ein Augenzeuge merkte auf unserer Facebookseite an, der Mann hätte eine Machete bei sich gehabt. Eine andere Leserin berichtete, es sei davon die Rede gewesen, dass er mit einer Frau zusammen in der Wohnung gewesen sei.

 

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