Trio in Unna und Werne gefasst: Hunderte Handwerkerfahrzeuge geknackt – Beutewert bisher 750.000 Euro

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Beute: Hochwertige Handwerksmaschinen. (Foto Polizei)
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Das ist mal ein Schlag gegen eine Kriminellenbande! In Unna und Werne klickten die Handschellen – der Polizei ist es gelungen, eine landesweite Aufbruchsserie von Handwerkerfahrzeugen zu klären.

Die ermittelnde Kreispolizeibehörde Mettmann ermittelte seit Monaten intensiv wegen der NRW-weit signifikant gestiegenen Zahlen aufgebrochener Handwerkerfahrzeuge. Die  Einsatzkommission (EK) Opus identifizierte eine dringend tatverdächtige Gruppe im  Ruhrgebiet-

„Am vergangenen Wochenende gelang den Mettmanner Ermittlerinnen und Ermittlern daraufhin ein bemerkenswerter Festnahme- und Sicherstellungserfolg“, freut sich die Kreispolizei Unna, die heute Nachmittag den Erstbericht herausgab.

So konnten in den Stadtgebieten Werne und Unna am Freitagnachmittag (05.07.) drei Hauptbeschuldigte widerstandslos festgenommen werden. „Die aus Serbien stammende Bande hat sich nach den Erkenntnissen der Mettmanner Ermittlungen schon vor mindestens zwei Jahren zum banden- und gewerbsmäßigen Diebstahl hochwertiger Werkzeugen aus Handwerkerfahrzeugen zusammengeschlossen„, schildert die Unnaer Polizei.

Fotos Polizei

Drei von der Bande genutzte Lagerstätten wurden am selben Tag durchsucht. Dabei konnten etwa 500 Asservate – darunter überwiegend hochwertiges Handwerker- und Profiwerkzeug aus den Beutezügen der Bande – aufgefunden und sichergestellt werden.

Den drei inzwischen in Haft sitzenden Bandenmitgliedern (zwei Männer, eine Frau) konnten bereits mehr als 150 Taten mit einer Schadenshöhe von geschätzt mehr als 750.000,- Euro beweiskräftig nachgewiesen werden.

Die weiterhin andauernden Ermittlungen, insbesondere im Zusammenhang mit dem umfangreich sichergestellten Diebesgut, lassen inzwischen aber auf eine weitaus höhere Anzahl von Fahrzeugaufbrüchen in einem Umfang von mindestens 600 bis 800 Taten schließen.

Diese Taten wurden von der Bande nicht nur in NRW, sondern gleichfalls in den Bundesländern Hessen und Niedersachsen verübt.

Die kriminalpolizeiliche Arbeit der „EK Opus“ dauert auch weiter intensiv an. Aus ermittlungstaktischen Gründen stehen dazu aktuell noch keine weiteren Informationen zur Veröffentlichung bereit.

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