17-Jähriger aus Unna durch Kopfnuss verletzt – Gruppe solidarisiert sich gegen Polizei

0
7249
Dortmund Hauptbahnhof. (Archivbild RBU)
Facebookrss

Völlig hemmungslos vor den Augen einer Bundespolizeistreife verletzte ein 31-jähriger Mann Sonntagfrüh auf dem Dortmunder Bahnhofsvorplatz  einen 17-jährigen Jugendlichen aus Unna. Als die Beamten eingriffen, solidarisierte sich die gesamte Gruppe gegen sie.

Gegen 05:00 Uhr  beobachteten die Beamten eine circa 20-köpfige Personengruppe vor dem DFB-Museum. Zwei Männer gerieten plötzlich lautstark aneinander:

Noch bevor die Bundespolizisten die Gruppe erreichten, beobachteten sie, wie der 31-Jährige seinen deutlich jüngeren Kontrahenten am Kragen packte und ihn mit einer Kopfnuss verletzte.

Die Einsatzkräfte trennten die Kampfhähne, um Schlimmeres zu vermeiden. Doch dann solidarisierten sich aus der Gruppe heraus weitere  Männer gegen die Bundespolizisten: Diese forderten daraufhin Verstärkung an. Als mehrere Streifenwagen der Dortmunder Polizei eintrafen, stob die Gruppe auseinander, und ein Großteil flüchtete.

Zur Wache mitgenommen wurden der Kopfnuss-Angreifer und sein junger Kontrahent. Beide sind laut Bundespolizei Afrikaner (guineische Staatsangehörige). Und beide waren betrunken: Der 31-Jährige aus Wuppertal war mit 1,6 Promille alkoholisiert, der 17-Jährige, der in Unna gemeldet ist, mit 1,1 Promille. 

Gegen den 31-Jährigen leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Körperverletzung ein.

Facebookrss