15- und 16-Jährige rauben 18-Jährigen aus

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Symbolbild Pixabay
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Ein 18-jähriger Dortmunder ist am späten Montagabend am Platz von Amiens von einer größeren Gruppe Jugendlicher angegriffen und ausgeraubt worden.

Die Gruppe bat den jungen Mann gegen 23 Uhr zunächst um Zigaretten, ehe sie unvermittelt angriff. Nach Faustschlägen ging das Raubopfer zu Boden, anschließend traten die Jugendlichen weiter auf ihn ein, entrissen ihn das Handy und flüchteten.

Auf Grund guter Zeugenhinweise konnten die jungen Verdächtigem noch in der Nacht in der Nordstadt festgenommen werden. Sie sind gerade mal 15 und 16 Jahre alt.

Die Beamten fuhren sie zur nächsten Wache, wo sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen von ihren Eltern abgeholt wurden. Einer wurde erkennungsdienstlich behandelt. die anderen waren es schon, sagte uns Polizeispecher Sven Schönberg auf Nachfrage. Heißt, sie waren trotz ihres jugendlichen Alters bis auf diesen einen alle schon polizeibekannt.

Zur Herkunft sagte uns der Polizeisprecher: deutsch, spanisch, marokkanisch.

Wie reagieren Eltern, wenn sie ihre Sprösslinge nach einer Raubtat von der Wache abholen?

Da habe er schon alles erlebt, berichet Sven Schönberg. „Einige sind betroffen, andere verleugnen die Tat, sagen, ,mein Kind tut sowas nicht´. Wieder andere rasten aus. Da ist wirklich alles dabei.“

Nicht selten seien die Eltern auch gar nicht erreichbar. „Wenn die Jugendlichen dann noch kein Wort Deutsch oder Englisch sprechen, wird es schwierig, überhaupt herauszufinden, wo sie wohnen“, berichtet Schönberg. In der Regel werden diese jungen Tatverdächtigen dann der Jugendschutzstelle übergeben.

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