Totes Baby in Wohnhaus gefunden – Mordkommission ermittelt

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Symbolbild Pixabay
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Das Kind war lebend zur Welt gekommen.

Eine schreckliche Mitteilung gaben Staatsanwaltschaft Arnsberg und Dortmunder Polizei am heutigen Nachmittag bekannt. In einem Wohnhaus im Kreis Soest wurde  ein totes Neugeborenes gefunden – der Verdacht von Kindstötung liegt vor.

Am gestrigen Tag (17. Juli) wurde ein 17-jähriges Mädchen mit starken Blutungen ins Klinikum Soest eingeliefert. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass sie unmittelbar zuvor ein Kind entbunden haben musste.

Bei der Suche im elterlichen Haus fanden die Ermittler den Leichnam eines Säuglings. Die heutige Obduktion hat ergeben, dass der kleine Junge lebend zur Welt gekommen war.

Die genauen Umstände des Todes werden derzeit ermittelt.

Die 17-Jährige ist laut Staatsanwaltschaft deutsche Staatsangehörige.

Erst vor wenigen Wochen war im Märkischen Kreis ein neugeborenes Mädchen in einem Garten in einen Müllsack geknotet gefunden worden, konnte zum Glück gerettet werden. Die Mutter des Kindes gestand, den Säugling nach der Geburt dergestalt „entsorgt“ zu haben, nachdem sie die Schwangerschaft sogar vor ihrem eigenen Lebenspartner verheimlicht hatte.

Misstrauisch geworden war eine aufmerksame Ärztin in einem Klinikum,  die die junge Frau wegen ebenfalls stärker Blutungen behandelte.

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