35 ZUE-Bewohner prügeln sich im Bus – „Sch***s Polizei“

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Symbolbild Gewalt. (Quelle: Pixabay)
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Wüste Rangeleien in Bus, Beleidigungen gegen die Polizei,  ein verletzter Beamter und reichlich Promille…

Gestern Abend geriet in einem Linienbus im Kreis Soest eine größere Anzahl von Bewohnern der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) Echtrop  in Streit.  Dieser eskalierte in einer wüsten Schlägerei.

Trotz anwesenden Sicherheitsdienstes wurden so heftig  Schläge ausgetauscht, dass an der nächsten Haltestelle die Polizei eingreifen musste.

„Ein 24-jähriger Mann fiel besonders durch seine aggressive Haltung auf“, berichtet Polizeisprecher Wolfgang Lückenkemper. „Er wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.“ Dort ergab ein Alkoholvortest 1,16 Promille.

Anschließend stiegen die etwa 35 Beteiligten wieder in den Bus, um nach Echtrop zu fahren, eskortiert von mehreren Streifenwagen.

Auf halbem Weg musste der Bus erneut stoppen, da es scon wieder zu massiven Streitigkeiten kam. Dieses Mal nahmen die Polizisten einen 25-jährigen Mann in Gewahrsam, der ebenfalls alkoholisiert (1,08 Promille) und sehr aggressiv auftrat. Er musste ebenfalls die Nacht in einer Zelle verbringen.

In der Unterbringungseinrichtung angekommen, wollte dann ein gleichfalls betrunkener 23-Jähriger erneut auf eine andere Gruppe einschlagen. Als ein Polizist ihm den Weg versperrte, beleidigte der Mann ihn mit den Worten: „Scheiß Polizei“.

Wegen seines aggressiven Auftretens beschlossen die Beamten, auch ihn zur Verhinderung von Straftaten in Gewahrsam zu nehmen.

Bei der Festnahme wehrte sich der Mann so wild, dass einer der Beamten eine blutende Wunde erlitt. Nach Behandlung im Krankenhaus konnte der Polizist seinen Dienst fortsetzen.

Ein Alkoholvortest bei dem 23-Jährigen ergab den Wert von 1,62 Promille.

Ein Arzt untersuchte die Gewahrsamsfähigkeit,  bevor auch dieser Mann über Nacht in eine Zelle gesperrt wurde. Alle drei wurden am Freitagmorgen zeitlich versetzt wieder entlassen.

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