Hund aus Wohnwagen gerettet – Besitzer reagiert aggressiv

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„Hund im Glück!“, titelt die Märkische Polizei diese Meldung… das kann man wohl sagen,  dass dieser Hund Glück hatte. Sein Herrchen hatte leider ebenso wenig Einsicht.

Auf einem A45-Rastplatz zwischen Meinerzhagen und Lüdenscheid-Süd hockte gestern besagter Hund in einem Wohnwagen ohne Zugfahrzeug.

„Der Besitzer war weit und breit nicht zu sehen. Der Wohnwagen stand in der prallen Sonne bei rund 30 Grad Außentemperatur“, schildert die Polizei.

Die Dachluke des Wohnwagens stand auf Kipp.

Ein Schälchen Wasser konnten die Beamten durch das Fenster zwar ausmachen, aber auch einen stark hechelnden, apathischen Hund, der sichtlich unter der Hitze litt.

Es gelang den Polizisten, das Fenster des Wohnwagens ohne Beschädigungen zu öffnen und wieder zu verschließen.

Sie befreiten den Hund aus seiner lebensgefährlichen  Lage und brachten ihn zunächst zur Wache nach Meinerzhagen.

Dort meldete sich wenig später der Besitzer des Hundes – mit geharnischten Vorwürfen:  Die Polizeibeamten hätten seinen Hund geklaut! „Der hochaggressive Mann zeigte keinerlei Einsicht und hatte nur Floskeln wie „fangen sie lieber die richtigen Verbrecher“ parat“, schließt der Polizeisprecher hörbar kopfschüttelnd.

Den uneinsichtigen Halter erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige…

Auf Nachfrage sagte uns Polizeisprecher Marcel Dilling, dass der Hund wieder an den Besitzer zurückgegeben wurde. Dieses Verhalten sei zweifelsfrei „das Allerletzte“, doch sei der Hund in einem guten Zustand, gut genährt, gepflegt, ohne Verhaltensauffälligkeiten. „Da gibt es für uns keine Handhabe, einzugreifen.“

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