Brutale Vergewaltigung in Oberaden: Bewusstes Stillschweigen der Behörden

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Symbolfoto Gewalt / Quelle Orginalbild: Pixabay
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Dieses abscheuliche Verbrechen sorgte für fassungsloses Entsetzen: Am Abend des 13. Juli wurde an einem Bahnübergang ein 15-jähriges Mädchen auf dem Heimweg brutal misshandelt und vergewaltigt. Die Jugendliche wurde blutüberströmt von Zeugen nahe einem Bahnübergang in Oberaden gefunden und sofort ins Krankenhaus gebracht.

Sechs Tage später, am 19. Juli, nahmen Beamte der Polizei Unna gegen 17 Uhr im Bereich Alisostraße/ Am Römerberg einen 32-jährigen Mann aus Bergkamen fest. Der polnisch stämmige Familienvater, den DNA-Spuren überführt haben sollen, wurde in Untersuchungshaft genommen.

Seit dieser Meldung über die Inhaftierung des Verdächtigen wurde kein neuer Sachverhalt bekannt gegeben. Verschiedene Leserinnen und Leser fragten in der Zwischenzeit besorgt bei unserer Redaktion an, wieso man gar nichts mehr über diesen Fall lese? Ob der Mann denn noch in Haft sei und ob es sich denn wirklich um den Täter handele?

Denn vor allem für Eltern ist es ein Albtraum, sich vorzustellen, dass ein brutaler Vergewaltiger weiterhin frei herumläuft.

Die Kreispolizeibehörde Unna hält sich auf Nachfragen zu diesem Kapitaldelikt ganz bewusst zurück, erklärte uns Polizeisprecherin Vera Howanietz. Sie bittet um Verständnis dafür.

Denn: Die Ermittlungen laufen weiterhin, der Erfolg könne durch jeden Bericht über mögliche Hintergründe oder mögliche andere Täterspuren gefährdet werden.

Der Festgenommene, der bis zu einer rechtkräftigen Verurteilung als „Tatverdächtiger“ zu gelten hat, ließ sich zu den schweren Vorwürfen bisher nicht ein. Was die Polizeisprecherin sagen kann: „Er sitzt weiter in U-Haft.“

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