Fröndenberger auf frisiertem E-Bike erwischt – er schiebt es heim

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Fotoquelle Kreispolizei Märkischer Kreis
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Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt…

Die Märkische Polizei hat Mittwochfrüh gegen 2.45 Uhr einen Fröndenberger aus dem Verkehr gezogen, der in Menden auf einem frisierten Pedelec einhersauste.

„Der Motor unterstützte den Fahrer auch jenseits der 25-km/h-Marke. Damit gehörte das E-Bike in eine andere Klasse: Für solche „S-Pedelecs“ gilt eine Versicherungs- und Fahrerlaubnispflicht“, mahnt die Polizei.

Der 29-jährige Fröndenberger hatte aber weder das eine noch das andere. Daher musste er sein Gefährt nach Hause schieben.

Mahnung der Polizei MK:

Wir warnen vor solchen Umbauten, die insbesondere bei Unfällen schwerwiegende Folgen für den Fahrer haben können. Zur Erklärung (vereinfacht):
🚴 Bei den am meisten verkauften „Pedelec 25“ unterstützt der Motor den Fahrer nur bis Tempo 25. Haftpflichtversicherungen oder Helme sind zwar angeraten, aber keine Pflicht.
🚴 Alle anderen Bikes mit Motor gelten als Kraftfahrzeug. Ihre Fahrer müssen deshalb andere Regeln einhalten.
👉 Die Fahrzeuge brauchen eine Betriebserlaubnis, die bei Kontrollen vorzuzeigen ist, und
👉 müssen versichert sein.
👉 Radwege sind tabu.
👉 Die Fahrer müssen einen Helm tragen und brauchen eine entsprechende Fahrerlaubnis – bei klassischen „S-Pedelecs“ z.B. einen Führerschein der Klasse AM („Rollerführerschein“).
👮 Nun lassen sich die „25-er“ Pedelecs allerdings auch „tunen“ – so wie im Fall des Fröndenbergers. Wir kennen die Tricks und achten drauf. Wer ohne die entsprechende Fahrerlaubnis unterwegs ist, der begeht eine Straftat und riskiert eine Haftstrafe. 

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