Töddinghauser Str.: „Was hier stattfindet, ist reine Behördenwillkür!“

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Mit den Protestplakaten vor ihren geräumten Wohnungen fahren die Bewohner scharfe Geschütze auf. (Foto RB)
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„Ohne Sanierungskonzept keine Rückkehr in die evakuieren Wohnungen!“

Die Beharrlichkeit, mit der die Stadt Bergkamen auf ihrem vermeintlich rechtlich korrekten Standpunkt beharrt, macht die zwangsevakuierten Bewohner der 60 Wohnungen an der Töddinghauser Str. 135 und 137 fassungslos.

Bewohner Jörg Suttrop las am Freitagmorgen auf Rundblick die Stellungnahme des 1. Beigeordneten Dr. Hans-Joachim Peters. Darin untermauert der Dezernent seine Forderung nach einem korrekten Sanierungskonzept, das beim Treffen Mitte Juli angeblich mit Gutachter Thomas Albrecht verabredet gewesen sei.

Jörg Suttrop fragt sich, auf welcher Rechtsgrundlage die Stadt fordert, dass eine Brandschutzsanierung beantragt und genehmigt werden müsse?

Er stellt Peters´ Statement vom 9. 8. gegenüber:

  • Der abgemachte Termin vor Ort vom 05.08.2019 sei – anders, als es der Beigeordnete in seiner Stellungnahme behauptet – nicht abgesagt worden.
  • Alle Sanierungsmaßnahmen, die durchgeführt werden sollten, seien bei  dem Gespräch vom 15. 05. 2019 besprochen und von Gutachter Thomas Albrecht verschriftlicht worden. Danach „kamen aus heiterem Himmel neue Forderungen, die zum Teil exakt dem widersprachen, was vorher besprochen wurde.“
  • Die Stadt halte zum Teil geheim, was denn gemacht werden solle. „Und wir sollen mit immer neuen Konzepten raten, was das wohl sein könnte.“

Das, was hier stattfindet, ist reine Behördenwillkür!“, schließt Bewohner Jörg Suttrop.

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