Tier ausgewichen – Fahranfängerin verunglückt schwer

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Rettungswagen. (Archivbild RBU)
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Sie wollte ein plötzlich querendes Tier nicht überfahren – und verunglückte beim abrupten Ausweichen schwer.

Eine 18-jährige Fahranfängerin aus Werl hat Sonntagfrüh (11. August) um 00.30 Uhr Uhr in Hamm-Rhynern einen schweren Unfall erlitten.

Die 18-Jährige fuhr mit ihrem Mazda auf der Werler Straße stadtauswärts, als sie, wie die Polizei notierte, einem Tier ausweichen musste.

Dabei verlor sie die Kontrolle über ihren Wagen, geriet in den rechten Straßengraben und überschlug sich mit ihrem Pkw.

Die schwer verletzte junge Frau wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo sie stationär verblieb. Der Mazda wurde aus dem Graben geborgen und von der Unfallstelle geschleppt. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf 14.300 Euro.

Bremsen für Tiere – was sagt die Straßenverkehrsordnung?

Grundsätzlich trägt der Auffahrende die volle Schuld an einem Auffahrunfall. Ein Bremsen für Tiere kann aber zu einer Mithaftung des Bremsenden führen. Der Fahrer muss sich in Sekundenschnelle entscheiden. Generell wird nach Einzelfall entschieden.

Quelle: https://www.anwalt.de/rechtstipps

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