Erst Sprache lernen, dann Einschulung: MIT Kreis Unna unterstützt Linnemann

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Integration durch Spracherwerb. (Symbolbild, Pixabay)
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„Bildung und Sprache gehören zusammen!“

Die CDU-Mittelstand- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) Kreis Unna unterstützt die Forderung ihres Bundesvorsitzenden Dr. Carsten Linnemann, Kinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen in Vorschulklassen auf den normalen Unterricht sprachlich vorzubereiten.

Erst danach sollten sie eingeschult werden.

Linnemann hatte für seinen Vorstoß einen Proteststurm geerntet.

Dich die MIT ist davon überzeugt, dass Bildung Grundvoraussetzung für Integration ist und Bildung nur dann gelingt, wenn ausreichend deutsche Sprachkenntnisse vorhanden sind.

„Seit Jahren stellen Unternehmen fest, dass die Ausbildungsreife bei den Schulabgängern sinkt. Es ist an der Zeit hier gegenzusteuern“, so Frank Murmann, MIT-Kreisvorsitzender aus Unna.

Alle Kinder nun vor Beginn der schulischen Laufbahn auf einen sprachlichen Kenntnisstand zu bringen, eröffne jedem Kind die gleichen Möglichkeiten.

Murmann: „Deshalb ist Carsten Linnemanns Vorschlag ein Beitrag zur Chancengerechtigkeit und führt mitnichten zu Ausgrenzung, wie Kritiker in der aktuellen Diskussion behaupten.“

Die bisherigen Ansätze zu Integration und Sprachausbildung seien alle fehlgeschlagen, stellt Hans-Peter Meidinger, Präsident des deutschen Lehrerverbandes, fest und unterstützt daher ebenfalls Carsten Linnemann in der Sache.

Frank Murmann abschließend: „Natürlich sind speziell ausgebildete Lehrkräfte nötig, die im vorschulischen Raum im Bereich Deutsch als Zweitsprache (DAZ) Kinder besonders gut fördern können.“ Erziehungswissenschaftliche Konzepte für die Durchführung der Idee seien jedoch vorhanden und müssten nicht neu entwickelt werden.

Die MIT im Kreis Unna fordert ein politisches Umdenken und die Umsetzung der Forderung von Linnemann.

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung ist ein Zusammenschluss von Unternehmerinnen und Unternehmern mit kleinen und mittelständischen Betrieben, sowie Handwerkern und Freiberuflern – aber auch angestelltes Management, Studenten, Beamte, Angestellte und Arbeiter gehören zur Mitgliederschaft. Die MIT hat sich ordnungspolitische Ziele gesetzt, die geprägt sind von Eigenverantwortung, Freiheit des Wettbewerbs und der Förderung gesellschaftlicher Verantwortung in der Wirtschaft statt immer neuer staatlicher Regulierung. Erklärtes Ziel der MIT ist es, nach innen und außen als marktwirtschaftliches Gewissen der Union und als Reformmotor zu wirken. Der Kreisverband Unna zählt mit über 250 Mitgliedern zu den größten in Deutschland.

PM: MIT Kreis Unna

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