In blinder Eifersucht Ehefrau und neuen Partner getötet? Messerstecher von Iserlohn in U-Haft

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Gefängnis / Symbolbild, Quelle Pixabay
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Er soll seine getrennt von ihm lebende Ehefrau und ihren neuen Lebenspartner mit einem Küchenmesser erstochen haben.

Das Paar hatte sein acht Wochen junges Baby dabei. Das kleine Mädchen ist in Sicherheit. Der mutmaßliche Doppelmörder sitzt in Untersuchungshaft.

Symbolbild, Pixabay

Keine 24 Stunden nach der grausigen Bluttat gestern Nachmittag (17. 8.) am Bahnhof Iserlohn  erließ der Haftrichter am heutigen Sonntag Haftbefehl wegen zweifachen Totschlags gegen den 43-jährigen Tatverdächtigen.

Er ist der Ehemann der 32-jährigen niedergestochenen Frau. Das Paar lebte in Trennung. Beide stammen aus dem Kovoso. Der getötete 23-jährige Mann, ein Afghane, war der neue Lebenspartner der Frau. Diese wohnte zur Tatzeit in Iserlohn.

In einer Pressemitteilung vom frühen Sonntagnachmittag (18. August) teilen Polizei und Staatsanwaltschaft den neuen Sachstand mit.

Demnach sei das Motiv des 43-Jährigen, der nach der blutigen Tat scheinbar ergeben auf die Polizei wartete, weiterhin unklar. „Anhaltspunkte dafür, dass er zur Tatzeit unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand, haben sich bislang nicht ergeben“, heißt es in der aktuellen Mitteilung vom Nachmittag.

Warum es zu dem folgenschweren Zusammentreffen am Bahnhof kam, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.

Beide Opfer wurden heute in Dortmund obduziert. Todesursache waren in beiden Fällen „zahlreiche Verletzungen durch scharfe Gewalteinwirkung“, schreibt die Staatsanwaltschaft.

Die Tatwaffe wurde am Tatort sichergestellt. Es handelt es sich um ein handelsübliches Küchenmesser mit 12 cm Klingenlänge.

Im Fahrzeug der Frau befand sich zur Tatzeit ein Säugling, ein zwei Monate altes Mädchen. Es ist die Tochter der Getöteten.

Zeugen nahmen das Kind an sich und brachten es in Sicherheit. Das Baby wurde unverletzt ins Krankenhaus gebracht und befindet sich nun in der Obhut des Jugendamtes. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen ist das 23-jährige Opfer mit hoher Wahrscheinlichkeit der Vater des Kindes.

Die Ermittlungen von Mordkommission und Staatsanwaltschaft Hagen dauern an.

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3 KOMMENTARE

  1. Scheidung mal anders. Müssen wir uns wohl dran gewöhnen das Eheprobleme, Familienstreitigkeiten, Verletzung der Familienehre und Eifersucht so gelöst werden.
    Auch nee, vergaß.
    Gab es ja schon immer so, wird nur heute Dank der Medien und Internet so schnell ausgebreitet und jedem lesbar gemacht.
    Ansonsten auch alles ruhig in Hamm, in der Dortmunder Nordstadt und in Lüdenscheid. Die Statistik lügt nicht