Zusammen mit dem geliebten Haustier bestattet werden

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Ein älterer Mann mit seinem Hund auf dem Friedhof. Symbolbild, Quelle Pixabay
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Zusammen mit dem geliebten Haustier zur letzten Ruhe gebettet werden… dieses noch sehr seltene neue Angebot bereitet aktuell die Stadt Menden für ihre Bürger vor.

Auf ihrem Waldfriedhof Limbach soll ein besonderes „Themengrabfeld“ ausgewiesen werden. In diesen Grabstätten sind kremierte – eingeäscherte – verstorbene Haustiere künftig als „Grabbeigaben“ gestattet.

Die gemeinsame Bestattung mit dem Haustier ist mittlerweile längst kein unrealistischer Wunschtraum mehr, sondern tatsächlich möglich, bestätigt der bundesweit tätige Tierschutzverein TASSO e.V.

Die Bestattungsbranche habe auf die gesteigerte Nachfrage reagiert, und so gebe es in Deutschland bereits einige – bisher wenige Tier-Mensch-Friedhöfe; die Tendenz steigend sei steigend. Bis vor wenigen Jahren war das noch undenkbar.

„Doch die Verbundenheit der Menschen zu ihrem Tier nimmt zu“, wissen die Tierschutzexperten von TASSO. Für viele Menschen sei der vierbeiniger Begleiter Sozialpartner, Freund, Familienmitglied und bedeute ihnen entsprechend viel. Diese enge Verbundenheit möchten einige Tierhalter auch im Tode würdigen.

Die Erlaubnis für Tier-Mensch-Bestattungen obliegt den Betreibern (Kommunen, Kirchen) und muss in den Friedhofssatzungen bzw. -ordnungen festgelegt werden. Die Asche des geliebten Tieres darf zunächst in einer Urne mit nach Hause genommen werden. Bei einem verstorbenen Menschen ist das nicht erlaubt. 

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